Der Bücher- und Zeitschriftenmarkt gilt allgemeinhin auch als Spiegelbild und Stimmungsbarometer der durchschnittlichen Bürgerschaft und reflektiert daher ungeschminkt die Sorgen und Ängste der Menschen. Die Geschehnisse der letzten Monate und Jahren werfen ihre Schatten voraus und verunsichern dabei breite Teile Bevölkerung. So reagiert der Buchhandel aktuell auf die steigende Nachfrage nach Fachliteratur zur Thematik; Überlebenstechniken und autarkes Leben in und von der Natur, Selbsthilfe in Krisenzeiten, oder Kampftechniken in urbanem Umfeld. Auch wir greifen diesen deutlichen Trend auf und stellen hier zwei herausragende Publikationen vor.
Diese, von Paul Pietsch Verlage herausgebrachten Survival-Bücher, beschäftigen sich gezielt mit der Beschreibung von Krisenlagen im urbanen Umfeld und geben umfangreiche Ratschläge und Denkanstöße, um in diesen Situationen nachhaltig zu bestehen. Die Zielgruppe ist der „Normal-Bürger“ ohne spezielle Vorkenntnisse.
Der Autor Walter Dold beschreibt in seinem Sachbuch: „Das Prepper Handbuch“, auf 189 Seiten wie sich ein Betroffener in einem kritischen Umfeld an einem festen Wohnort/Lagerplatz oder eben auf der Flucht verhalten sollte. Er geht einfühlsam auf den psychischen Stress einer bedrohlichen Entwicklung ein und gibt Anregungen für die Bewältigung der physischen Aspekte. Dabei wird auch einem potentiell feindlichen Umfeld Rechnung getragen. Die zahlreichen, farbigen Abbildungen zeigen dem Leser konkret und plastisch, wie er z.B. bereits im Vorfeld nachwachsende Nahrungsressourcen schaffen kann, die Versorgung mit Trink und Brauchwasser sicherstellt und welche sinnvolle Ausrüstung er beschaffen sollte. Unser Urteil: Ein durch-und-durch empfehlungswertes und sinnvolles Buch.
Mit dem Buch: „Biologische und Chemische Gefahren“, geht der Autor Detlev Hoppenrath sogar noch einen Schritt weiter und wagt sich an Überlebensstrategien für den Ernstfall bei Bedrohungen durch biologische und chemische Stoffe heran. In diesem Buch beschäftigt er sich auf 143 Seiten sehr fachkundig mit der brisanten Thematik der Gefährdung durch Gefahrenstoffe. Bereits im Vorwort und der nachfolgenden Einführung geht der Autor konkret auf die Gefahrenlage ein und schildert schonungslos die Auswirkungen der verschiedenen Angriffsmöglichkeiten durch Gefährder.
Er beschreibt pot. Unfälle in chemischen Industrieanlagen, aber eben auch die (noch abstrakte) Bedrohung durch terroristische Anschläge mit sogenannten „schmutzigen Bomben“, sowie die realen Angriffe mit biologischen Kampfstoffen gegen Behörden und Einzelpersonen. Er unterscheidet zusätzlich die Fragen: „Was tun die Behörden und was kann/muss ich tun“? Weitere Punkte sind: „Wie schütze ich mich im Vorfeld und bei tatsächlichen Angriffen mit Kampfstoffen. Seine sehr nützlichen Ratschläge umfassen neben zweckmäßiger Ausrüstung und Bevorratung von Nahrung auch die Herrichtung von sicheren Unterkünften und medizinische Maßnahmen.
Beide Bücher ergänzen wertvoll unsere „Gray-Man“-Kampagne – HIER der Artikel zur Gray Man Theory.

Paul Pietsch Verlage im Internet: http://www.paul-pietsch-verlage.de