Viele Schießlehrer kennen das Problem. Viele Schützen verzweifeln daran, der Abzugsfehler. Wie kann man diesen beheben, verhindern oder gar wegtrainieren? Trockentraining, lautet die einheitliche Antwort. Stimmt! Zu Hause auch kein Problem, eine Dummypatrone in die Waffe geladen und schon vor dem Spiegel die Waffe im Anschlag. Leider wirkt sich das selbe im Auto oder in der Strassenbahn negativ auf das Vorstrafenregister und die Waffendokumente aus. Hier gibt es eine nette und weniger auffällige Lösung, den Gripmaster Handtrainer/Fingertrainer.

Wichtig ist dabei: das Handstück sollte die Griffschalenform einer Pistole haben (Glock). Wie benutze ich es? Die vier Finger legen sich auf die vier Tasten. Hier ist zu beachten, dass nur der Ring- und Mittelfinger komplett die zwei mittleren Tasten umgreifen – wie beim Pistolengriff. Jetzt werden die Federn maximal zusammengedrückt. Der Daumen liegt seitlich und der Zeigefinger liegt mit seinem vorderen Glied auf der ersten Taste. Wenn Ring- und Mittelfinger nun die Schalen zusammenpressen, beginnt der Zeigefinger langsam die erste Taste gerade und kontrolliert zu drücken. Wichtig ist hier, dass sich der Griff der Hand nicht löst oder lockert, was man sehr gut durch die Pressung der Federn erkennen kann. Das Training ist nicht zu unterschätzen und wird bei korrekter Ausführung immer anstrengender. Der Schütze kann sich aber sicher sein, dass sich nach regelmäßigem Training sein Waffengriff um 100 Prozent verändern wird. Ermüdung des Waffengriffs, Nachgreifen und Neupositionieren des Zeigefingers geht fast auf Null. 

FAZIT: Dieses kleine Spielzeug sollte nicht im Waffenkoffer/Handschuhfach oder in der Hosentasche fehlen.