Die kleine Dinge sind oft die hilfreichsten. So ist es auch mit den GPS Geräten, die uns helfen, im Gelände zu orientieren. Vor einiger Zeit hatten wird das Garmin Foretrex 101 vorgestellt, heute zeigen wir euch ein Nachfolgegerät, das Foretrex 401 von Garmin, das doch wesentlich verbessert wurde.

Hier die beiden Kandidaten im Vergleich. Äußerlich schauen sie sich äußerst ähnlich. 101 (li.) kann es mit 401 (re.) aber nicht wirklich aufnehmen. Beim frühen Modell war deutlich, dass es eigentlich aus dem Segelsport kam und dass allein schon die Empfangsfreudigkeit des Geräts auf offene Wasserflächen angelegt gewesen ist. Das heißt, wenn man im Wald ist und Bäume über einem, dann war es schnell aus mit GPS-Empfang. 401 hat diese Probleme nicht und ist auch im bedeckten Gelände bedingungslos einsetzbar.

Ein großes Problem bei 101 war auch die Befestigung mittels Uhrarmband. Die war zu schwach, wenn man irgendwo angestriffen ist, war das Gerät ab und am Waldboden zu suchen. Viel Spaß! Foretrex 401 hat nun eine Befestigung, die auch den Namen verdient und die brauchbar ist. Für alle anderen, die damit unzufrieden sind, gibt es von diversen Herstellern Pouches mit denen man das GPS Gerät z. B. am Waffenstock, am Arm oder am Gear befestigen kann.

Der größte Fortschritt ist, dass das Foretrex 401 über ein Datenkabel verfügt. Über dieses kann man alle Daten auf PC oder Mac ausspielen und so mittels Software Bewegungsprofile erstellen, wieviel Höhenmeter überwunden wurden etc. Damit ist das 401er schon äußerst praktisch.

FAZIT: Das Foretrex 401 ist ein effizienter taktischer Helfer mit dem man Wegstrecken markieren und so auch wieder zurückverfolgen kann. Er braucht wenig Platz und hilft zuverlässig bei der Orientierung im Gelände bzw. beim Auswerten der Marschdaten. Ein kleines Manko ist die geringe Einsatzdauer ist circa 17 Stunden. Immer an Ersatzbatterien denken!

Das Garmin Foretrex 401 kostet 199 Euro.