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Waffen & Zubehör
First Look:

Im Einsatz mit dem CG15 von CLAWGEAR

Wir haben das CG15 von CLAWGEAR auf den Bewerben FINNISH BRUTALITY und TOUCH GRASS getestet! Die neue Waffe von CLAWGEAR überzeugt mit hervorragender Qualität und Leistung. Vielseitig einsetzbar und zuverlässig,stach besonders die Leistung auf größere Distanzen mit dem Lothar Walter Lauf heraus.

17/02/2025  Von Spencer

Ende letztes Jahr ist es erschienen. Das erste AR-15 von CLAWGEAR, das CG15. „Made in Austria“ mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis soll es ein verlockendes Angebot sein. Da wir Stefan von SAPIENS PARA BELLUM auf die FINNISH BRUTALITY begleitet haben, hatten wir auch die Möglichkeit gleich beim Bewerb das CG15 zu nutzen. Die Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir haben zugesagt, mit einem uns unbekannten Gewehr gleich mal ein BRUTALITY Match zu bestreiten. Was kann schon dabei sein, ist ja nur ein AR15 – oder?

Hier ein Foto von der letzten Stage, mit dem frischen CG15. Red Dot mit Magnifier war uns nicht ganz ungelegen, schießen wir sonst doch auch mit EOTECH und Magnifier. Die 45 Grad Sicherung von RADIAN WEAPONS war ebenfalls ideal. Gleich bei den ersten Trockenschüssen, nach der Übergabe, mussten wir verwundert nachfragen: Ist das der Stock-Trigger in Milspec? Ja, wurde uns versichert. Dieser ist doch gefühlt qualitativ besser als so manches, was wir sonst in den Händen halten durften. Der Abzug war knackig, bricht nahezu wie Glas und fühlte sich vom Widerstand nicht wie ein drei Kilogramm Milspec Trigger an. 

Das Setup in seiner ganzen Pracht. Als Optik kommt hier ein VORTEX Sparc AR zum Einsatz, dazu ein Vortex Micro mit dreifacher Vergrößerung. 

Griff und Front-Griff sind von MAGPUL. Sicherung, wie schon beschrieben, von RADIAN WEAPONS. Wer genau hinsieht wird erkennen, dass wir bei den Bewerben den Ladehebel gegen einen von RADIAN WEAPONS getauscht hatten, damit dieser beidseitig bedienbar ist. Sonst findet sich der normale verbaut, welcher auch seinen Dienst tut.

Der Handschutz ist ebenfalls von CLAWGEAR. Schön schlank und solide. Zusätzlich wurde eine QD Aufnahme verbaut. Die Ironsights sind natürlich von CLAWGEAR und die lieben wir, weil sie schön flach liegen.

Auf der anderen Seite fand sich ein STREAMLIGHT TLR RM2. Wie man am Licht und am Handschutz erkennt, haben wir den nicht unbedingt geschont und gerne als Auflage verwendet. 

 Der Schaft von CLAWGEAR sitzt super auf der Buffertube und wackelt nicht. Mehrfach verstellbar, lässt er keine Wünsche offen. 

Auf dem Lower und dem Rail befinden sich zudem auch noch weitere CLAWGEAR Markings. Nicht wundern, das ist alles nur Dreck und kein Rost. Doch wir schauen noch schnell hinein. 

Hier der Lower. Da alles natürlich Milspec ist, kann verbaut werden, was man möchte. Egal ob anderer Trigger oder Bolt-Release. Alles kein Problem.

Hier noch der Upper von unten. Da verstecken sich auch ein paar Markings.

Nun aber wieder zurück zu Finish Brutality und wie erging es uns mit dem Gewehr. Kurzum. es gibt nichts zu bemängeln. Wir waren uns etwas unsicher, da die Waffe zu dem Zeitpunkt noch ein Prototyp war, wie das CG15 mit der Belastung und dem Dreck funktionieren wird. CLAWGEAR versucht doch durch enge Toleranzen das perfekte Maß zu finden, damit nichts wackelt, aber dennoch nicht jedes Sandkorn gleich eine Störung verursacht. Wir haben daher das Gewehr durch Sand, Wasser und Dreck geschliffen. Schnelle Salven abgefeuert und wurden nie enttäuscht.

Auch mit nasser Ausrüstung kein Problem. Die Distanzen waren bei FINNISH BRUTALITY jetzt nicht allzu weit, Maximum in etwa 150 Meter. Die Schussbelastung lag bei etwa 200 Schuss verteilt über die 10 Stages.

Nach FINNISH BRUTALITY durften wir das CG15 noch auf eine weitere Competition mitnehmen. So stellten wir uns einem gänzlich neuen Bewerb, der inspiriert von der Light Infantry ist und zum ersten Mal per Einladung stattfand. TOUCH GRASS hieß dieser und wurde von TRAINING GROUP auf der RDA Range in der Slowakei veranstaltet. 36 Stunden durchgehender Bewerb mit über 20 verschiedenen Schießstationen galt es zu bezwingen. Neben dem Schießen muss man noch taktische Aufgaben lösen, sowie Navigationspunkte erreichen. All das, während man seine gesamte Ausrüstung, die rund 30 Kilogramm wiegt, ständig bei sich hat. 

Leider war dieses Match medial nicht groß begleitet, daher haben wir kaum Fotos. Wir tauschten aufgrund der zu erwartenden Distanz das Reddot mit Magnifier gegen ein 1-8 LPVO aus. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn während des Bewerbs muss der Schütze sehr häufig auf Distanzen zwischen 200 bis 350 Meter schießen. Auf unserem heimischen Schießplatz konnten wir nur bis 300 Meter trainieren, daher war alles über 300 Meter eine spannende Herausforderung. 

Das Spezielle am CG15 ist der Lauf von Lothar Walter mit einem 9" Drall. Dies wirkt sich positiv auf leichtere Munition aus, wie etwa 55gr, mit der wir am häufigsten arbeiten. Die positiven Eigenschaften davon haben uns beim 500-Meter-Schießen sehr beeindruckt. Die flachere ballistische Kurve war spürbar und generell waren die weit entfernteren Ziele ab 300 Meter kaum ein Problem. Im Team konnten wir Platz 4 von 14 erreichen, wobei bei den Schießstages allein konnten wir auf Platz 3 landen. An dieser Stelle nochmal Danke an CLAWGEAR für das zuverlässige und präzise Gewehr!

HIER gibt es das neue Gewehr CG15 von CLAWGEAR ARMS. 

CLAWGEAR sind mit ihrem CG15 auch auf den nächsten Messen vertreten. Dort erwarten euch spannende Neuigkeiten, wie neue Lauflängen, eine spezielle Behörden Version und mehr! Wir werden davon natürlich ebenfalls berichten.

20. – 23. Februar 2025, HOHE JAGD, Halle 6, 0120

24. – 26. Februar 2025, ENFORCE TAC, Halle 7A, 216

27. Februar – 02. März 2025 IWA Halle 3C, 138 

CLAWGEAR im Internet

Fotocredits der Finish Brutality Bilder gehen an Tactical Gentleman

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