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Die aktuellen Konflikte erfordern neue Kommunikationsstrategien durch den Einsatz von KI und ferngesteuerten Waffensystemen. Das Unternehmen Elsight bietet mit seiner Lösung „HALO“ resiliente Kommunikation für militärische Anwendungen. Dies beinhaltet elektromagnetische Resilienz, BVLOS-Konnektivität und Echtzeit-Datenfusion.
Die aktuellen Konflikte verändern nicht nur die Art der Kriegsführung in atemberaubendem Tempo, sie stellen darüber hinaus langgehegte operationelle Einsatzgrundsätze in Frage. Insbesondere der tausendfache Einsatz von ferngesteuerten und mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestatteten Waffensystemen verändert die Einsatzstrategie nachhaltig: Auf einem „gläsernen“ Gefechtsfeld, wo die kurze Zeitspanne zwischen Aufklärung und Bekämpfung keine Bewegung mehr zulässt, bilden sich „Todeszonen“. Anderenorts übersättigen Low-Cost-Drohnen die Luftverteidigungssysteme, um Städte und kritische Infrastruktur zu treffen. Diese Szenarien verdeutlichen, dass resiliente Konnektivität jenseits der Sichtlinie in Kombination mit KI-gestützter Autonomie zur operationellen Realität geworden ist.
„Kommunikation ist ein Schlüsselelement, das in seiner neuen Dimension noch nicht vollständig verstanden wurde“, erläutert Tobias Willuhn, Business Director für Deutschland/EU und NATO des israelischen Deep-Tech-Startups ELSIGHT. „Denn sichere, resiliente und zuverlässige Kommunikation ist auf den Gefechtsfeldern der Gegenwart und der Zukunft die Grundvoraussetzung für jeden Erfolg, so Willuhn.
Aktuelle Einsatzszenarien stellen drei Kernfähigkeiten in den Mittelpunkt zukünftiger Kommunikationslösungen:
1. Elektromagnetische Resilienz und aktiver Signalschutz
In „Peer-to-Peer“-Szenarien mit einem Gegner, der technologisch auf Augenhöhe agiert, sind die Maßnahmen des Elektromagnetischen Kampfs (EK) allgegenwärtig. Kommunikationsverbindungen müssen nicht nur robust und resilient gegen Störmaßnahmen (Jamming) feindlicher EK-Trupps sein, sie müssen zunehmend auch der Identifikation und Lokalisation durch feindliche Aufklärungskräfte (COMINT/SIGINT) entgegenwirken. Dazu müssen sie die eigene Signatur aktiv verschleiern, um Aufklärung und gezielte Bekämpfung des Sendestandorts zu verhindern.
2. Weitreichende BVLOS-Konnektivität in industriellem Maßstab
Durch den großflächigen und weitreichenden Einsatz bewaffneter UAV – von FPV-Drohnen bis hin zu autonomen Langstreckenplattformen – müssen immer größere Distanzen zuverlässig überbrückt werden. BVLOS-Konnektivität ist somit keine Option, sondern die einzige realistische Lösung. Verliert man auf dieser Fläche die Verbindung, verliert man die Drohnen – und gefährdet damit unter Umständen die gesamte Mission.
3. Echtzeit-Datenfusion und Multi-Domain-Interoperabilität
Der massenhafte Einsatz autonomer Systeme und die stetige Verkürzung der Kill Chain stellt ungeahnte Anforderungen an Bandbreite, Latenz und Datendurchsatz. Die Kommunikationsinfrastruktur, die diese Datenströme trägt, ist dabei die strategisch verwundbarste Komponente des gesamten Verbunds.
Hier setzt die Lösung „HALO“ der Firma Elsight an, die ihre Geschäftstätigkeit im Bereich Resilient Communication derzeit weltweit ausdehnt. Bei Elsight nutzt man das gesamte Spektrum der zur Verfügung stehenden Signalquellen aus – Direktfunk (P2P/LOS SDR), Cellular/Mobilfunk (LTE/5G) und LEO Satellite (z. B. Starlink, OneWeb etc.). Mittel eines hoch performanten Algorithmus und KI-Unterstützung gelingt es, sowohl die Auswahl der Quellen als auch die Lenkung des Datenflusses in Echtzeit und entsprechend der Vorgaben des jeweiligen Missionsprofils optimal zu gestalten.
„Der Sweetspot der Lösung ist dabei ganz klar die robuste Konnektivität jenseits der Sichtlinie, selbst in ‘contested’ – also besonders schwierigen – elektromagnetischen Szenarien, wie wir sie in aktuellen Kriegsgebieten vorfinden. Dabei ist nicht nur die Resilienz gegen Störmaßnahmen ein entscheidender Vorteil, sondern auch die Möglichkeit, die eigene Kommunikation innerhalb des herkömmlichen Funkverbindungsspektrums zu maskieren“, erklärt Tobias Willuhn. Und weiter: „Die operationellen Erfahrungen und direkten Rückmeldungen aus den weltweiten Einsatzgebieten geben uns die notwendigen Impulse, um unsere Lösungen fortlaufend agil weiterzuentwickeln. Unsere Fähigkeit zu schnellen Iterations- und Optimierungszyklen ist etwas, auf das wir zu Recht stolz sind. Sie bildet auch die Grundlage, um mit OEMs, Technologie- und Plattformanbietern in Deutschland, der EU und den NATO-Staaten langfristige Kooperationen und Partnerschaften einzugehen und gemeinsam den Streitkräften unserer demokratischen Länder die Mittel für eine glaubhafte und erfolgreiche Abschreckung an die Hand zu geben.“

Erste HALO-Boards für Deutschland
Elsight hat die Produktion der ersten HALO-Boards „Made in Germany“ bereits angestoßen und treibt die Etablierung einer eigenständigen Repräsentanz in der Bundesrepublik mit schnellen Schritten voran. Diese soll voraussichtlich in Süddeutschland aufgebaut und noch im Laufe des Jahres 2026 eröffnet werden, sodass der heimischen Nachfrage nach marktverfügbaren Systemen auf der Basis resilienter Lieferketten entsprochen werden kann.
ELSIGHT (ASX:ELS) wurde 2009 gegründet und sorgt für „Connection Confidence“ durch eine proprietäre Verbindungstechnologie, die sowohl Software- als auch Hardware-Elemente umfasst und zuverlässige, sichere Kommunikation mit hoher Bandbreite ermöglicht. Mit innovativen Optionen wie einer weniger als 100 Gramm schweren Karte oder einer Box-Version für den bodengestützten Einsatz bietet die Halo Konnektivitäts-Plattform eine kontinuierliche Verbindung selbst in den anspruchsvollsten Umgebungen für stationäre, tragbare oder hochmobile Einsatzanforderungen. Die Produkte von Elsight bedienen viele vertikale Märkte, die UAV- und UAS-Technologien nutzen, darunter Militär, öffentliche Sicherheit, Lieferdienste, Medizin, Versorgungsunternehmen, Inspektionen, Überwachung und andere. Weitere Informationen finden Sie unter www.elsight.com
ELSIGHT im Internet
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