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Die ENFORCE TAC 2026 in Nürnberg (23. bis 25. Februar 2026) bietet eine Fachkonferenz am 23. Februar zu Schlüsseltechnologien in der Sicherheit. Schwerpunkt sind elektronische Systeme, Drohnenabwehr und KI-gestützte Technologien. Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Entwicklern, Branchenvertretern und Behörden.
Die ENFORCE TAC 2026 – Deutschlands Leitmesse für innere und äußere Sicherheit – findet vom 23. bis 25. Februar 2026 in Nürnberg statt. Im Rahmen der Veranstaltung ergänzt die Enforce Tac Conference am 23. Februar das Messegeschehen um ein eigenständiges Fachforum für aktuelle Schlüsseltechnologien. Im Fokus der Konferenz stehen elektronische Systeme, Sensorik, Drohnenabwehr, intelligente Systeme und strategische Fragestellungen rund um die Entwicklung moderner Verteidigungs- und Schutztechnologien.
Die ENFORCE TAC Conference richtet sich gezielt an Entwickler, Projektverantwortliche und Technologieentscheider aus Industrie und Forschungseinrichtungen sowie an Vertreter von Streitkräften und Behörden. Sie bietet einen kompakten Überblick über die neuesten technologischen Trends, konkrete Anwendungsfälle sowie regulatorische Rahmenbedingungen und stellt damit eine Plattform für den direkten Austausch zwischen den Akteuren dar, die Europas Sicherheit von morgen mitgestalten. „Mit der ENFORCE TAC Conference schaffen wir einen Raum, in dem technologische Expertise auf praktische Anforderungen und strategische Perspektiven trifft“, erklärt Jasmin Rutka, Veranstaltungsleiterin der ENFORCE TAC, und führt weiter aus: „Gerade im Bereich elektronischer und softwarebasierter Systeme sehen wir einen enormen Innovationsdruck und einen hohen Bedarf an Austausch zwischen Entwicklern, Industrie und Anwendern.“
Technologische Antworten auf aktuelle Sicherheitsanforderungen
Das Programm der Konferenz umfasst vier Keynotes, 16 Fachvorträge sowie zwei Podiumsdiskussionen und spannt den Bogen von strategischen Fragestellungen über innovative Sensorlösungen bis hin zu Drohnenabwehr und KI-gestützten Systemen. Die vielfältigen Keynotes und Fachvorträge beleuchten unter anderem softwaredefinierte Verteidigungskonzepte, multisensorische Aufklärungstechnologien, resilient ausgelegte Kommunikationsstrukturen sowie die Rolle intelligenter Systeme in missionskritischen Anwendungen.
Die vier Keynotes greifen zentrale technologische und strategische Entwicklungen auf, die derzeit die Sicherheits- und Verteidigungsbranche prägen. Den Auftakt bildet die Keynote „Software Defined Defence – Wegbereiter für einsatzbereite digitale Streitkräfte“ von Brigadegeneral Dr. Volker Pötzsch vom Bundesministerium der Verteidigung. Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Paradigma softwaredefinierter Fähigkeiten als Grundlage anpassungsfähiger, resilienter und interoperabler militärischer Systeme. Thematisiert werden dabei offene Architekturen, modulare Plattformansätze sowie die Rolle Künstlicher Intelligenz als Treiber zukünftiger Fähigkeitsentwicklung.
Im Anschluss spricht Alexander Philipp, Geschäftsführer der Rohde & Schwarz Vertriebs GmbH, über veränderte industriepolitische Rahmenbedingungen. „Dadurch, dass der Bereich Verteidigung im Rahmen der ‚Zeitenwende 2.0‘ von den Regeln der Schuldenbremse ausgenommen wird, kann die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie jetzt langfristig investieren“, betont Philipp und beschreibt die Rahmenbedingungen für den Erfolg solcher Investitionen: „Ganz wichtig und für beide Seiten sinnvoll sind Geschwindigkeit bei der Auftragsvergabe und wirtschaftliche Planbarkeit bei gleichzeitiger technischer Flexibilität.“
In seiner Keynote am frühen Nachmittag widmet sich Dr. Markus Reisner, Oberst des Österreichischen Bundesheeres, den Auswirkungen moderner Gefechtsfelder auf militärische Einsatzrealitäten. Insbesondere führt er FPV-Drohnen (First Person View) und die elektronische Kriegsführung (Electronic Warfare, EW) als „Geißeln des modernen Schlachtfelds“ an, welche gegenwärtig die am Konflikt in der Ukraine beteiligten Streitkräfte enorm herausfordern. In seinem Vortrag stellt Reisner Einzelheiten zum Einsatz vor und zeigt mögliche Gegenmaßnahmen auf.
Den Abschluss der Keynotes bildet Prof. Dr. Patrick Glauner, skyrocket.ai, mit seinem Vortrag „AI in the Defence Industry: Technology, Strategies, Opportunities and Regulatory Challenges“. Darin zeigt er, wie Künstliche Intelligenz zunehmend die Verteidigungsindustrie verändert – von Planung, Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung bis hin zu autonomen Systemen. Gleichzeitig beleuchtet er technologische, strategische und ethische Fragestellungen sowie regulatorische Rahmenbedingungen für den KI-Einsatz und diskutiert die Rolle von Staat, Industrie und Wissenschaft bei einer verantwortungsvollen Umsetzung.
Strategische Debatten zur Zukunft der europäischen Sicherheitsindustrie
Einen besonderen Akzent setzen die beiden Podiumsdiskussionen der Enforce Tac Conference. Unter dem Titel „Quantität oder Qualität? Was die europäische Verteidigung am dringendsten benötigt“ diskutieren Vertreter aus Industrie, Beratung und Wissenschaft, welche technologischen und industriellen Prioritäten Europa in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage setzen sollte. Dabei geht es um die Balance zwischen schneller Skalierung von Fähigkeiten, technologischer Exzellenz und nachhaltiger Innovationskraft.
Die zweite Diskussionsrunde widmet sich dem Zusammenspiel von Industrie und Innovation. Im Fokus stehen hier Fragen rund um technologische Entwicklungen, Innovationszyklen und die Rolle von Start-ups, Mittelstand und etablierten Systemhäusern in einem zunehmend vernetzten sicherheitsindustriellen Umfeld. Beide Panels greifen damit zentrale Aspekte auf, die für die langfristige Leistungsfähigkeit der europäischen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entscheidend sind.
Prof. Patrick Glauner, der neben seiner Keynote auch als Panelteilnehmer an der Diskussion zur technologischen Zukunftsfähigkeit Europas beteiligt ist, betont: „Ich würde mir wünschen, dass auf der Enforce Tac Conference eine echte Aufbruchsstimmung entsteht. Dass die Teilnehmer sehen: KI lässt sich zügig umsetzen und ist nicht zwangsläufig mit gigantischen Kosten verbunden, wie es oft dargestellt wird. Mit den richtigen Experten und den passenden Best Practices kann man KI schnell und vergleichsweise günstig einsetzen. Wenn es auf der Konferenz gelingt, genau diese Menschen zusammenzubringen, wäre das ein großer Erfolg.“
Brücke zwischen Forschung, Industrie und Anwendern
Neben technologischen Innovationen rücken auch übergreifende Fragestellungen in den Fokus, etwa zur Produktentwicklung, zu regulatorischen Rahmenbedingungen wie Exportkontrolle sowie zu resilienten Lieferketten. „Intelligente Systeme sind zentrale Bausteine moderner Sicherheits- und Verteidigungstechnologien. Ziel der Conference ist es, technologische Lösungen zu diskutieren, Anwendungsfelder zu identifizieren und Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenzubringen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora, Chairman der ENFORCE TAC Conference.
Kompaktes Format mit hohem fachlichem Mehrwert
Als eintägiges Fachforum bietet die Enforce Tac Conference ein kompaktes, dicht strukturiertes Programm mit Keynotes, Fachsessions und Diskussionsformaten. Q&A-Runden ermöglichen den direkten Austausch mit Referierenden, während Networking-Pausen gezielt Raum für Gespräche zwischen Entwicklern, Systemintegratoren, Zulieferern und Anwendern schaffen. Die Conference ist damit nicht nur eine Ergänzung zur Ausstellung, sondern ein zentraler fachlicher Austauschort innerhalb der Enforce Tac.
Besucher benötigen für die Teilnahme an der ENFORCE TAC Conference ein separates Conference-Ticket. Dieses berechtigt gleichzeitig zum Zugang zur Enforce Tac an allen drei Messetagen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. ALLE INFOS.
Achtung: Nur für Angehörige der Streitkräfte sowie von Behörden und Organisationen mit polizeilichen oder militärischen Sicherheitsaufgaben. Akkreditierte Medienvertreter nehmen an der Conference mit ihrem ENFORCE TAC 2026-Presseausweis teil.
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