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Der SCHUBERTH M100 ist ein moderner Gefechtshelm, der hohen Tragekomfort, ballistischen Schutz nach NIJ IIIA und VPAM 2 sowie optimierte Wartbarkeit bietet. Sein innovatives Innenraumkonzept ermöglicht die Kompatibilität mit Gehörschutz und Kommunikationslösungen, während das modulare Schienensystem eine einfache Anpassung erlaubt.
Schütz dein Köpfchen, am besten geht das mit einem Helm. Der SCHUBERTH M100 ist ein moderner Gefechtshelm mit hohem Tragekomfort und bestem ballistischem Schutz. Durch sein Schienensystem und die verstellbare Innenausstattung bietet er eine hervorragende Performance. Wir haben zwei Varianten dieses Gefechtshelms ausgiebig getestet.

Die Herausforderungen für einen modernen Gefechtshelm haben sich in den letzten 30 Jahren grundlegend geändert. Neben klassischen Anforderungen des Dienstherrn, wie breites Einsatzspektrum, Reparaturfreundlichkeit und Kosteneffizienz, sind Themen wie Schutz, Tragekomfort und Kompatibilität mit einer Vielzahl vorhandener und zukünftiger Geräte (Nachtsichtgeräte usw.) in den Vordergrund gerückt. Bei SCHUBERTH wurde daher viel getüftelt und entwickelt.

Das Innenraumkonzept des SCHUBERTH M100 verfolgt einen neuen Ansatz, als bei anderen Helmhersteller. Wir kennen keinen anderen, der sich so viel antut, um das ideale Trageerlebnis zu garantieren. Neben einem breiten Größenspektrum und einer Vielzahl von Kopfformen muss auch der Dauereinsatz mit einem kombinierten Gehörschutz/-Headset heutzutage berücksichtigt werden. Dazu hat SCHUBERTH eine sehr gute Lösung gefunden, doch dazu später mehr.

Für alle Nachschubler und Zeugwarte sehr positiv: ein überdurchschnittlich hoher Gleichteileanteil über alle Größen hinweg sowie eine optimierte Wartbarkeit sorgen für niedrige Lebenszykluskosten und einen reduzierten Logistikaufwand. Für einzelne Endkunden ist das natürlich nicht so wichtig, aber wenn wer hunderte Helme warten muss, ist das ein sehr wichtiger Punkt.

Die Helmschale besteht aus einem Aramid-Verbundwerkstoff und stellt eine solide Basis dar. Die aktuelle Version bietet bereits den hohen Splitterschutz eines HPPE-Helms, ohne dessen Nachteile wie reduzierten Traumaschutz und Temperaturempfindlichkeit, geringe Lebensdauer sowie hohe Kosten und aufwändige Reparaturen. Zusätzlich verfügt der M100 über vollballistische Schrauben und ermöglicht somit die Integration eines Schienensystems. „Vollballistisch“ ist bei Schrauben am Helm übrigens wichtig; das heißt, dass bei einem Treffer auf die Schraube, das Innenteil nicht zum erweiterten Geschoss wird.

Der M100 ist als High, Mid und Full Cut erhältlich. Wir haben die High Cut und die Full Cut Version getragen. Das Gewicht der Vollschale inkl. Innenausstattung, NVG-Shroud und Schienen beträgt bei Schalengröße II (XL) 1585 g.
Der M100 von SCHUBERTH bietet natürlich ballistischen Schutz nach NIJ IIIA und VPAM 2 und auch noch Splitterschutz nach STANAG 2920 V50: 690 m/s. Somit ist er nach mehreren verschiedenen Normen zertifiziert. Aber noch nicht genug der Zertifizierungen.

Der M100 bietet noch Stoßdämpfung nach folgenden Normen:
Schaut auf den ersten Blick nach nicht viel aus, bedeutet aber, dass es ein ballistischer Helm ist, der immer getragen werden kann. Egal ob als Pionier beim Brückenbau, als Gebirgsjäger am steilen, schroffen Berg oder auf einem Schiff. Ein OPC-CORE Helm ist dafür nicht zertifiziert und müsste in Friedenszeiten z.B. gegen einen klassischen Bauhelm beim Brückenbau getauscht werden.

Diese ganzen Zertifizierungen sind aber nur zum Teil die Leistung der Helmschale. Das Innenleben hat einen erheblichen Einfluss darauf. Eine Schicht auf EPP-Basis bietet ein hohes Maß an Stoßdämpfung, verbunden mit einer Reduzierung der dynamischen Verformung im Falle eines Treffers. Die lange Haltbarkeit und die hohe Temperaturbeständigkeit tragen maßgeblich zur Kostensenkung und Vereinfachung der Logistik bei. Das integrierte Netz sorgt für eine gute Belüftung.

Das ergonomische Konzept der Innenausstattung basiert auf einer der größten jemals durchgeführten Studien zur Ermittlung verschiedener Kopfgrößen und relevanter Parameter, um eine optimale Passform zu gewährleisten. Der speziell entwickelte geteilte Kopfring ist so konzipiert, dass er mit allen Kommunikationslösungen kompatibel ist, ohne dass die Polster vom Helm entfernt werden müssen.

Ihr könnt also den Gehörschutz oder das Headset ohne Druckstellen unter dem Helm tragen. Headset auf, Helm drüber. das ist super praktisch.

Das hat nämlich den Vorteil, dass euch der Gehörschutz erhalten bleibt, wenn ihr den Helm abnehmt.

Ein Vorteil, im Gegensatz zu Lösungen, bei denen die Gehörschutzkapseln außen am Helm befestigt werden. Auch steht einem so viel mehr Platz auf der Seitenschiene zur Verfügung.

Das neue anpassungsfähige Polstersystem verbleibt immer in der Helmschale und reduziert so die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes. Es wird einfach weg rotiert, wenn man es nicht braucht.

Das Gurtzeug wurde so entwickelt, dass die Gehörschutzkapseln vom Gurt umschlossen werden und nicht verrutschen, unabhängig von jeder Bewegung. Das funktioniert wirklich sehr gut. Die Riemen lösen sich ab mit flexiblen Feststeilen, das ganze ergibt ein perfektes Tragegefühl.

Das modulare Schienensystem des SCHUBERTH M100 besteht aus zwei Seitenschienen, einer Heckschiene und der Nachtsichtmontage. Die leichten Schienen sind bei allen Schalengrößen ident, was eine einfache Reparatur und Ersatzteillogistik ermöglicht. Die Taktischen Katzenohren am Helm gehen auf unsere Rechnung – HIER zu haben.

Bei der Entwicklung des Schienensystems wurde besonderer Wert auf die Kompatibilität mit handelsüblichem Zubehör gelegt, um die bereits beschaffte Ausrüstung weiter nutzen zu können. Egal ob original OPS-CORE, Helmlichter oder Chinesen-Klone diverser Anbauteile, alles hat super gepasst. Selbst bei originalen OPS-CORE Produkten kann es vorkommen, dass nicht alles optimal zusammenpasst.

Darüber hinaus wurden neue SCHUBERTH Enhanced Connection Devices (ECD) geschaffen, um weiteres Zubehör anzuschließen und die wenigen Steckplätze optimal zu nutzen. Diese Schnittstellen dienen als flache, aufsteckbare Kabelführung und können mit Tarnüberzügen oder Gummibändern versehen werden, um weitere Geräte anzubringen oder zu sichern.

Durch die Entwicklung des SCHUBERTH ECD steht für zukünftige Projekte ein offener und lizenzfreier Steckverbinder zur Verfügung.

Bei SCHUBERTH wurde mitgedacht, denn die Anzahl der Anschlüsse für Schutzbrillen und Sauerstoffmasken wurde verdoppelt. Nun kann beides parallel verwendet werden, da euch zwei übereinanderliegende Steckplätze zur Verfügung stehen.

Die Energieversorgung in Form von Akkupacks, Gegengewichten oder anderen Geräten kann schnell an der hinteren Schiene montiert werden. Noch gibt es leider nicht viele Anbauteile auf dem Markt, aber wir sind optimistisch.

Der M100 von SCHUBERTH trägt sich wirklich gut, vor allem in Kombination mit einem Gehörschutzbügel. Keine auftragenden Anbauteile an der Außenseite, keine Druckstellen im Inneren, kein lästiges Herumspielen mit der Innenpolsterung, damit man den Bügel darunter bringt.

Ist der Helm aufgesetzt und der Kopfring gut zugedreht, gibt es kaum mehr ein Wackeln oder Verrutschen. Besonders gut ist das Tragegefühl in Kombination mit einem Nachtsichtgerät. Hier müssen nur die Kinnriemen etwas enger gestellt werden und alles hält. Auch nach Stunden trägt sich der SCHUBERTH M100 noch angenehm.
Der SCHUBERTH M100 ist ein erstklassiger Helm der sich vor der Konkurrenz aus Übersee in keinster weiße verstecken muss, ganz im Gegenteil. Wir finden ihn in vielen Details deutlich besser gelöst. An die Seitenschienen passt wirklich jedes Zubehör am Markt. Dank seiner vielen Zertifizierungen kann der Helm ohne Bedenken bei Behörden verwendet werden. Das Tragegefühl ist sehr gut und die Verarbeitung ist erstklassig. Ein wirklich gelungener Einsatzhelm.
Erhältlich ist der SCHUBERTH M100 z.B. bei ARMAMAT ab 849 € nur für Behördenkunden oder direkt beim Hersteller für Einheiten.
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