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Die Bundeswehr hat die Beschaffung von Hauptkampf- und Reflexvisieren für das neue Sturmgewehr G95 genehmigt. Die Kombination aus dem SPECTER DR als Hauptkampfvisier und dem AIMPOINT ACRO P2 ermöglicht eine optimale Nutzung bei Tag und Nacht. Nach Marktanalysen wurde festgestellt, dass diese Lösung ideal ist.
Die Bundeswehr im Shoppingrausch: Am 8. Juli hat das Parlament den Abruf von Hauptkampf- und Reflexvisieren für das neue Sturmgewehr G95 der Bundeswehr aus einer bestehenden Rahmenvereinbarung gebilligt. Die Lieferung erfolgt synchron zu den Komponenten Basiswaffe und Laserlichtmodul und vervollständigt damit das System Sturmgewehr der Bundeswehr. Diese Optik ermöglicht den Einsatz des Sturmgewehrs bis zur maximalen Kampfentfernung – in Verbindung mit Nachtsichtvorsatzgeräten oder Nachtsichtbrillen auch bei Nacht oder eingeschränkter Sicht. So der offizielle Text.
Kern dieser Anschaffung ist, dass das viel getestete Hauptkampfvisier (HKV) für das neue G95, in der Form eines SPECTER DR, als Prismenoptik so seine Probleme mit Nachtsichtgeräten hat. Zumindest, wenn man mit dem NVG durch die Optik zielen will. Die Lösung, man klatscht oben ein AIMPOINT ACRO P2 drauf. Also im Prinzip die gleiche Lösung, wie schon beim HKV des G36. Unten Optik mit Vergrößerung, darüber ein Red Dot. Im Aufmacherbild fehlt das ACRO noch, nur falls sich wer wundert.
Nach Bekanntwerden dieses „Mangels“ musste aber nochmal der Markt sondiert werden, ob es denn nicht einen bessere (günstigere) Option für das neue HKV gibt. Die Bundeswehr ist zum Schluss gekommen: Nein, diese Kombi ist perfekt. Somit musste zusätzliches Geld für die Anschaffung weiterer HKV's für das neue G95 bewilligt werden.
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