Hol Dir den wöchentlichen SPARTANAT-Newsletter.
Dein Bonus: das gratis E-Book von SPARTANAT.

Die US-Army hat die M111 Offensive Handgranate genehmigt, die die Mk3A2 Handgranate ersetzt. Mit einem Kunststoffkörper bietet die M111 erhöhte Sicherheit und Effektivität, insbesondere in städtischen Umgebungen. Die Standardisierung mit der Ausbildungsvariante M112 verbessert das Training der Soldaten und senkt Beschaffungskosten durch gemeinsame Zünder.
Die US-Army hat die M111 Offensive Handgranate (OHG) für die Full Material Release (FMR) genehmigt. Entwickelt vom „Capabilities Program Executive Ammunition and Energetics“ (CPE A&E) in Zusammenarbeit mit dem U.S. Army Combat Capabilities Development Command (DEVCOM) Armaments Center im Picatinny Arsenal, wird die M111 OHG den veralteten Granatenkörper und Zünder der Mk3A2 Handgranatenserie ersetzen und damit die erste neue tödliche Handgranate seit 1968sein , als die Mk3A2 in Dienst gestellt wurde, die die FMR erreicht. Die Mk3A2 ist aufgrund ihres Asbestkörpers nur eingeschränkt verwendbar, während die M111 einen Kunststoffkörper nutzt, der bei der Detonation komplett umgesetzt wird.

Die M111 wird eine erhöhte Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft bieten und dem Soldaten eine sicherere Option an die Hand geben. Sie ermöglicht es den Soldaten außerdem, effektiver in geschlossenen städtischen Umgebungen zu kämpfen, indem sie den Überdruck (BOP - blast overpressure) anstelle von Fragmentierung nutzt, um Wirkung zu erzeugen. Wenn sie in Granaten verwendet wird, entfaltet BOP verheerende Effekte auf feindliches Personal und Material, ohne Fragmentierung zu erzeugen. Ein starker taktischer Vorteil im Einsatz.

In offenem Gelände wird der Soldat die M67 Splitterhandgranate verwenden, um die tödlichen Fragmentierungseffekte zu maximieren, während in geschlossenem und eingeschränktem Gelände die Soldaten die M111 einsetzen werden, um die BOP-Effekte auf den Feind zu maximieren.

Ein weiterer großer Vorteil des neuen M111-Designs ist die Standardisierung. Die neue Granate und ihre Ausbildungsvariante, die M112, nutzen denselben fünfstufigen Arming-Prozess wie die M67 und ihre Ausbildungsvariante, die M69, wodurch die Soldaten so trainieren können, wie sie kämpfen, und damit die Kampffähigkeit und Effektivität verbessern. Darüber hinaus verwenden die M111 und M112 dieselben Zünder wie die M67 und M69, was es den Fachleuten des Army Procurement ermöglicht, Kosten zu sparen, indem sie von den wirtschaftlichen Skaleneffekten profitieren, die durch gemeinsame Zünderserien bei der Beschaffung beider Granaten möglich sind.
SPARTANAT ist das Online-Magazin für Military News, Tactical Life, Gear & Reviews.
Schickt uns eure News: [email protected]
Werbung
Hol Dir den wöchentlichen SPARTANAT-Newsletter.
Dein Bonus: das gratis E-Book von SPARTANAT.