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HOW TO: Gunpainting und Weathering

"Gunpainting" ist der moderne deutsche Begriff für das Tarnen von Schusswaffen durch Bemalen, und "Weathering" kann als künstliche Alterung übersetzt werden. Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie es gemacht wird. Für unseren Farbanstrich haben wir eine M4CQBR aus den Tagen der Operation Red Wings als Vorlage gewählt. Zuerst bereiten Sie das Gewehr für das Sprühen vor. Bedecken Sie alle Öffnungen und Bereiche, die keine Farbe erhalten sollen, mit Malerband oder Masking Tape. Entfernen Sie dann Schmutz und entfetten Sie alles grob. Wir haben die Sprühfarben von Begadi verwendet, nämlich Braun, Coyote Braun und Sand, da wir glauben, dass diese am besten für solche Unternehmungen geeignet sind. Sie trocknen schnell, haften sehr gut und haben einen schönen matten Finish. WICHTIG! Machen Sie dies in einem sehr gut belüfteten Raum oder noch besser im Freien. Auf dem Bild oben sehen Sie die Ausgangssituation, ein Durcheinander von Farben. Um dies zu ändern, wird das gesamte Gewehr braun gefärbt. Wir haben nur eine dünnen, aber dennoch deckenden Schicht aufgetragen. Nicht alle Bereiche müssen perfekt braun sein, da es besser aussieht, wenn an einigen Stellen etwas Schwarz durchscheint. Lassen Sie die Farbe gut trocknen, bevor Sie die nächste Schicht auftragen. Jetzt tragen Sie die nächste Schicht Farbe - Coyote Braun - in Streifen mit einer Staubtechnik auf. Es ist wichtig, einen großen Abstand von mindestens 50cm, idealerweise mehr, einzuhalten. Diese Technik hilft, die Übergänge zwischen den Farben zu verwischen. Wenn gewünscht, können Sie auch Gitter oder Netze verwenden, wie im Helmet Paint Guide gezeigt. Sobald diese Schicht trocken ist, gehen Sie zur letzten Schicht über. Hier haben wir die Farbe "Sand" sehr selektiv aufgetragen, da wir nicht wollten, dass das Gewehr zu hell wird. Denken Sie daran: Weniger ist mehr, da übermäßiger Gebrauch das gesamte Gewehr sandfarben werden lässt. Wenn Ihnen der Wüstenlook nicht gefällt, können Sie natürlich auch Grüntöne und Brauntöne verwenden. Die Farbmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Wichtig ist, was Ihnen gefällt und was Tarnung bietet. Damit ist das Bemalen beendet. Es muss nicht perfekt sein, da die Farbe natürlich im Laufe der Zeit abnutzen wird. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Bemalen und Verwittern Ihrer Waffe.

22/09/2011  Von Redaktion

„Gunpainting“ ist der neudeutsche Ausdruck für Waffentarnung durch Anmalen, und „Weathering“ kann man mit künstliches Altern übersetzt werden. Heute wollen wir euch zeigen wie das geht. Als Vorlage für unseren Paintjob haben wir eine M4CQBR aus den Tagen von Operation Red Wings gewählt:

Als erstes gilt es die Gun für das Sprayen vorzubereiten. Hierzu alle Öffnungen und Stllen die keine Farbe abbekommen sollen mit Malerkrepp oder Klebeband abkleben. Weiters noch eventuellen Schmutz entfernen und alles grob entfetten. Wir haben die Sprayfarben von Begadi verwendet, namentlich Brown, Coyote Brown und Sand, da diese unserer Meinung die besten für solche Unterfangen sind Sie trocknen schnell, haften sehr gut und sind wirklich schön matt.  WICHTIG! Das ganze in einem sehr gut gelüfteten Raum, oder noch besser, an der frischen Luft durchführen.

Oben im Bild ist die Ausgangssituation zu sehen, Kraut und Rüben, nichts passt farblich zusammen. Um das zu ändern wird die ganze Gun Schokoladen gefärbt. Wir haben nur eine dünne aber dennoch deckende Schicht aufgetragen. Es müssen nicht alle Stellen perfekt Braun sein, denn am Ende wirkt es besser wenn noch stellenweise Schwarz durchschimmert.  Vor der nächsten Farbschicht den Lack gut trocknen lassen.

Nun die nächste Farbschicht -Coyote Brown- in Streifen mittels Dusten auftragen. Hier ist es wichtig einen großen Abstand von mindestens 50cm zu halten, besser noch mehr. Durch diese Technik verschwimmen die Übergänge zwischen den Farben. Wer will kann auch Gitter oder Netze wie beim Helmpaintguide auflegen.
Wenn diese Schicht nun auch noch trocken ist gehts zur letzten Schicht. Hier haben wir nur sehr punktuell die Farbe „Sand“ aufgetragen, da wir die Gun nicht zu hell haben wollten. Hier gilt: weniger ist mehr, denn wer es übertreibt färbt die ganze Gun Sandfarben.

Wem das ganze Wüstenzeugs nicht gefällt, ihr könnt diese Schritte natürlich auch mit Grün und Brauntönen machen. Der Farbenvielfalt sind kaum grenzen gesetzt. Gut ist was gefällt und tarnt.

Das Painting ist hiermit beendet. Ihr müsst es nicht Perfekt machen, da die Farbe mit der Zeit sowieso wieder runter geht. Wir wünschen euch viel Erfolg beim beim Malen und Altern, der Gun natürlich.

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