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Veranstaltungen
ENFORCE TAC:

Da kommt die Verteidigungsmesse

Die Enforce Tac 2026 in Nürnberg versammelt vom 23. bis 25. Februar Fachkräfte aus Sicherheit und Verteidigung. Im Fokus stehen „Vernetzte Sicherheit“ und innovative Technologien. Die Messe bietet eine Plattform für Austausch, Kooperationen und Fachdialoge, um aktuelle Herausforderungen im Sicherheitssektor zu adressieren.

20/02/2026  Von Redaktion

Die Enforce Tac bringt vom 23. bis zum 25. Februar 2026 erneut Entscheidungsträger, Anwender und Technologieanbieter aus ganz Europa in Nürnberg zusammen – insgesamt rund 1.300 Aussteller und mehr als 20.000 erwartete Fachbesucher. Als Deutschlands Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung bietet sie einen exklusiven, geschützten Fachrahmen für den Austausch zu aktuellen sicherheits- und verteidigungsrelevanten Entwicklungen. Neben der Ausstellung bildet die Enforce Tac Conference am ersten Messetag ein eigenständiges Fachforum für strategische und technologische Fragestellungen. Im Mittelpunkt der Messe steht das Leitmotiv „Vernetzte Sicherheit“ als Antwort auf hybride Bedrohungen, technologische Disruptionen und wachsende Anforderungen an der Interoperabilität. Die Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz unterstreicht die sicherheits- und industriepolitische Bedeutung der Leitmesse auf nationaler und europäischer Ebene. Ideeller Träger der Enforce Tac ist der BDSV, der als Branchenverband die Interessen der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bündelt und den fachlichen Dialog zwischen Industrie, Politik und Anwendern begleitet.

„Die Enforce Tac steht für einen ganzheitlichen und integrierten Sicherheitsansatz. Sie bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Behörden, Streitkräften, Politik, Wissenschaft und Industrie in einem geschützten Raum zusammen. Mit ihrem Fokus auf vernetzte Fähigkeiten, einsatznahe Innovationen und internationale Partnerschaften zeigt sie eindrucksvoll, wie Gesamtverteidigung in der Praxis aussehen kann – von der persönlichen Ausstattung bis hin zu komplexen Systemverbünden“, betont Bundeskanzler Friedrich Merz.

Als zugangsbeschränkte Fachmesse richtet sich die Enforce Tac ausschließlich an Sicherheitsbehörden, Streitkräfte sowie ausgewählte Vertreter aus Industrie, Politik und Forschung. Sie bietet damit einen Rahmen, in dem sicherheitsrelevante Technologien, Verfahren und Konzepte auf Augenhöhe diskutiert werden können. „Die Enforce Tac ist der Ort, an dem sich zeigt, wie eng innere und äußere Sicherheit heute zusammenhängen“, erläutert Veranstaltungsleiterin Jasmin Rutka. „Hier treffen Anwender auf Entwickler, Industrie auf Behörden, Start-ups auf etablierte Systemhäuser. Dieser direkte, fachlich fundierte Austausch ist entscheidend, um Lösungen schneller in die Praxis zu bringen und Europas Sicherheitsarchitektur resilient weiterzuentwickeln.“

Vernetzte Sicherheit im Fokus

Das Leitmotiv „Vernetzte Sicherheit“ wird auf der Enforce Tac 2026 vor allem durch die fachliche und strategische Tiefe des Rahmenprogramms sichtbar. Auf der Main Stage und der Inno Stage werden zentrale Fragen der europäischen Sicherheitsarchitektur aufgegriffen, von der Umsetzung des Operationsplans Deutschland über den Schutz kritischer Infrastrukturen bis hin zur Rolle digitaler Resilienz in einer vernetzten Bedrohungslandschaft. Panels und Fachbeiträge greifen hybride Bedrohungen, Desinformation im Informationsraum, Cyberangriffsflächen und regulatorische Entwicklungen wie das KRITIS-Dachgesetz auf. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Verzahnung staatlicher, militärischer und industrieller Strukturen. Sicherheit wird als Zusammenspiel von Verteidigung, innerer Sicherheit, Cyberfähigkeit, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und technologischer Souveränität betrachtet.

Auch der it-sa Pavillon und begleitende Formate unterstreichen diese Entwicklung. In Kooperation mit der IT-Sicherheitsmesse it-sa rückt die Enforce Tac damit die wachsende Bedeutung von Cybersecurity für sicherheits- und verteidigungsrelevante Systeme in den Fokus. Themen wie sichere Kommunikation, Schutz kritischer Infrastrukturen, Endpoint Protection und softwarebasierte Sicherheitsarchitekturen stehen hier im Mittelpunkt. Der Pavillon verdeutlicht, wie stark sich klassische Sicherheits- und Verteidigungstechnologien mit IT- und Softwarekompetenz verzahnen – ein Trend, der sich auch in Konzepten wie „Software Defined Defence“ widerspiegelt und neue Anforderungen an Industrie und Anwender gleichermaßen stellt.

Innovationen von morgen: Bühne für Start-ups

Junge Unternehmen spielen bei der technologischen Transformation eine zunehmend wichtige Rolle. Auf der neuen Inno Stage am Stand 10.0-537 in Halle 10.0 erhalten 30 Start-ups und innovative Technologieanbieter eine eigene Bühne, um ihre Lösungen einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Der erste Messetag steht im Zeichen der transferorientierten Forschung und Verteidigungsinnovation. Die Universität der Bundeswehr München präsentiert ihre Innovationselemente und den Palladion Defence Accelerator. Themen wie KI-gestützte Gefechtsunterstützung („GhostPlay“), Desinformationsanalyse, Simulation und Cloud-Lösungen für die Verteidigungsfähigkeit oder quantensichere Kommunikation (MuQuaNet) verdeutlichen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete sicherheitsrelevante Anwendungen überführt werden können.

Am zweiten und dritten Messetag rücken Start-ups und Industriepartnerschaften stärker in den Fokus. In Kooperation mit BayStartUP präsentieren sich junge Unternehmen in Pitch-Sessions und diskutieren mit Vertretern etablierter Systemhäuser und Mittelständler über Kooperationsmodelle, Technologietransfer und Skalierung. Beiträge zu Start-up-Industriepartnerschaften sowie zur Zusammenarbeit mit Defence Primes unterstreichen die wirtschaftliche Dimension sicherheitsrelevanter Innovation. Damit positioniert sich die Enforce Tac als Zukunftslabor für neue Ansätze, Geschäftsmodelle und Technologien.

Wissen vertiefen: Master Classes und Fachdialog

Ergänzt wird das Rahmenprogramm durch die Master Classes der Carl-Cranz-Gesellschaft. In diesen kompakten Fachformaten werden technologische und anwendungsnahe Themen vertieft und aktuelles Expertenwissen praxisorientiert vermittelt. Die Master Classes unterstreichen den Anspruch der Enforce Tac, Innovationsplattform und Wissensdrehscheibe für sicherheitsrelevante Technologien zu sein.

Die Möglichkeit zum offenen Austausch wissen auch die Teilnehmenden der Enforce Tac zu schätzen. „Die sicherheitspolitische Lage in Europa verlangt nach Geschwindigkeit, technologischer Exzellenz und enger Zusammenarbeit zwischen Industrie, Beschaffern und Anwendern. Die Enforce Tac bietet dafür einen herausragenden Rahmen, weil hier genau die Akteure zusammenkommen, die Innovation in konkrete Fähigkeiten übersetzen“, betont Dr. Jan-Phillipp Weisswange, Stellvertretender Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Rheinmetall AG.

Zukunftstechnologien live erleben

Wie technologische Lösungen im Zusammenspiel funktionieren, zeigt die Enforce Tac 2026 nicht nur in den Messehallen, sondern vor allem auch auf ihren praxisorientierten Sonderflächen. Ein zentrales Element ist dabei das Enforce Tac Village. In realitätsnahen Einsatzszenarien demonstrieren Aussteller, wie unterschiedliche Systeme miteinander interagieren – von geschützter Kommunikation und Sensorik über Lagebildführung bis hin zu Mobilität und Einsatzkoordination. Die Szenarien piegeln typische Anforderungen moderner Sicherheitslagen wider. Das Enforce Tac Village zeigt „Vernetzte Sicherheit“ in einer Form, die weit über klassische Produktpräsentationen hinausgeht. Produkte werden in Bewegung, am Mann und im Zusammenspiel mit anderen Systemen erlebbar gemacht. Diese Form der Darstellung ist entscheidend für eine belastbare Bewertung von Leistungsfähigkeit und Einsatzrelevanz, da sie das Wirken einzelner Komponenten im Verbund, auch herstellerübergreifend, sichtbar macht. Der statische Messestand kann diese operative Perspektive nur eingeschränkt abbilden. Für Fachbesucher entsteht damit ein praxisnaher Einblick in Technologien unter realistischen Bedingungen, der Lösungen nicht nur im Gespräch, sondern im konkreten Anwendungsszenario sichtbar macht.

Mit der Armored Forces Area erweitert die Enforce Tac 2026 ihr inhaltliches Spektrum um einen klar fokussierten Bereich für landgebundene militärische Fähigkeiten. Die neue Sonderfläche in Halle 11 ist ein bewusster programmatischer Aufschlag und spiegelt die wachsende Bedeutung moderner Landoperationen im europäischen Sicherheitskontext wider. Hier präsentieren ausgewählte Unternehmen militärisches Großgerät, geschützte Fahrzeuge und einsatzrelevante Technologien. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Schutz, Mobilität, Sensorik, Kommunikation und Führungsfähigkeit im Verbund gedacht werden können. Die Armored Forces Area schafft damit einen strukturierten Rahmen für den fachlichen Austausch über Modernisierung und zukünftige Fähigkeitsanforderungen.

Fachkräfte im Fokus: Die Enforce Tac Jobzone

Neben Technologie rückt 2026 auch das Thema Personal noch stärker in den Fokus. Mit der Enforce Tac Jobzone reagiert die Messe auf den wachsenden Fachkräftebedarf in sicherheitsrelevanten Bereichen. In Kooperation mit Partnern wie mission:hire und Defence Career bietet sie Unternehmen die Möglichkeit, offene Stellen sichtbar zu machen und direkt mit qualifizierten Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Die Jobzone versteht sich dabei als Ort des Dialogs über Karrierewege, Qualifikationen und Zukunftsperspektiven in einer Branche, die vor großen technologischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen steht. Über die Präsenz vor Ort hinaus können Unternehmen, die eine Teilnahme an der Jobzone buchen, Fachkräfte und Nachwuchstalente auch über digitale Kanäle ansprechen.

Plattform für Europas Sicherheitsdialog

Die Enforce Tac 2026 verbindet Ausstellung, praxisnahe Demonstrationen, Fachkonferenz und Karriereformate zu einem Gesamtbild moderner Sicherheitsarchitektur. Technologien werden hier im Kontext realer Anforderungen diskutiert und bewertet. So entsteht ein europäischer Austauschraum, in dem Industrie, Anwender und Entscheidungsträger gemeinsam Lösungen für aktuelle und zukünftige Sicherheitsherausforderungen entwickeln.

Achtung: Nur für Angehörige der Streitkräfte sowie von Behörden und Organisationen mit polizeilichen oder militärischen Sicherheitsaufgaben.

 
 

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