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Der FTCS Handguard für AKs ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt und bietet eine einfache Montage sowie Stabilität. Nach umfangreichen Tests mit über 1.000 Schüssen bleibt er fest und ermöglicht die Montage von Zubehör wie Vordergriff und Laserbox. Erhältlich in verschiedenen Längen, überzeugt er durch sein schlankes Design und Free Float-Konstruktion.
Wer Zubehör an eine AK klatschen will, kommt um ein gutes RIS am Vorderschaft nicht herum. Unsere Freunde von FTCS aus Polen haben solch einen Handschutz herausgebracht und wir haben ihn die letzten Monate ausgiebig getestet und über 1.000 Schuss mit ihm absolviert.

Der Handschutz ist aus Aluminium gefertigt und kommt mit M-Lok Schlitzen. Damit nichts glänzt, wurde der Handschutz mit Cerakote beschichtet. Der Ersteindruck: alles sehr hochwertig verarbeitet.

Als „AK Gunsmith“ kommt man um einen Hammer, eine Zange und manchmal auch eine Metallfeile nicht herum. Letztere haben wir nicht benötigt. Auf das klare Wässerchen zur Stärkung haben wir auch verzichtet, zumindest vor und während des Zusammenbaus.

Eure AK müsst ihr bis zu diesem Punkt auseinandernehmen. Also den Handschutz komplett abnehmen.

Dann müsst ihr diesen jetzt sehr kompliziert aussehenden Montageblock an eurer AK befestigen.

In dieser Orientierung gehört er rauf. Er ist sehr passgenau und hier kann der Gummihammer kurz zum Einsatz. An polnische WBP AKs passt der Montageblock übrigens wie eine zweite Haut. Bei anderen Herstellern kann das variieren, aber es sollte bei allen passen.

Am besten zieht ihr zuerst die Schrauben an der Unterseite gut an. Wir haben sie mit 3,0 Nm vorgespannt und Schraubenkleber verwendet.

Nächster Schritt: den FTCS Handguard aufschieben und verschrauben. Danach kommt erst die Platte rein und wird verschraubt. Auch hier haben wir natürlich Schraubenkleber verwendet und alles mit 2,5 Nm vorgespannt.

Die beiden Schrauben für die Platte müsst ihr in den Montageblock geben, bevor ihr den Handguard drüber schiebt. Sie werden nämlich von unten durch zwei Löcher im FTCS Handguard angezogen. Es sollte dann so wie im Bild aussehen. Auch auf die Orientierung der Platte achten.

Als letzter Montageschritt kommt noch ans vordere Ende, zumindest beim L Modell, der kleine Steg rein. Auch dieser wird wie die anderen Schrauben angezogen und geklebt. Hier war eine Kombizange sehr hilfreich, da doch etwas Spannung darauf kommt.

Jetzt wird die AK wieder zusammengesetzt und der FTCS Handguard ist einsatzbereit. Das Besondere ist, dass es ein Free Float Handguard ist. Die klassische Montageschelle der AKM ist nicht mit diesem Handschutz verbunden.

Der FTCS Handguard ist super stabil und bietet viel Platz für Zubehör. Egal ob Vordergriff, Waffenlicht oder Laserbox, alles findet Platz.

Wie schon am Anfang gesagt, haben wir weit über 1.000 Schuss damit durchgeführt ohne das irgendetwas locker geworden wäre.

Die Laserbox haben wir aktuell noch auf einem 45° Mount befestigt, aber es soll in Zukunft eine Montageplatte von FTCS rauskommen mit der dann die Laserbox zwischen Gasabnahme und Korn montiert werden kann. Funktioniert aber auch so erstaunlich gut. Die Laserbox ist IRIS 3 von HOLOSUN.
Der FTCS Hanguard für AKs ist super gelungen, wie wir finden. Schlankes Design, recht einfache Montage, super stabil und Free Float. Den Handguard gibt es in drei Längen und wir haben die längste Variante getestet. Wer vorhat, viel taktische Zubehör an seine AK zu geben, wird mit dem FTCS Handguard sehr zufrieden sein.
Erhältlich ist der FTCS Handguard Large beim TACSTORE oder beim SPECSHOP.PL ab 256 Euro. Die kürzeren Varianten gibt es auch bei diesen beiden Shops ab rund 207 Euro
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