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Die Operation Vivaldi der Ukraine zielt auf die Erhöhung des Wirkungsdrucks gegen russische Truppen im Osten. Die militärische Strategie betont den Einsatz von Drohnen, Sensoren und kleinen Einheitseingreifen, um die Logistik des Feindes zu stören und gleichzeitig die eigene Verteidigungsfähigkeit zu bewahren. Der Fokus liegt weniger auf territorialem Gewinn als auf kontinuierlicher Kontamination des Gefechtsraums.
Drei Soldaten laufen im Zickzack durch die Trümmer eines Dorfes. Über ihnen kreist ein Schwarm FPV-Drohnen, unter ihren Stiefeln könnte jederzeit eine Mine liegen, und so bleiben sie auf den betonierten Straßen. Vier Stunden lang geht das so. Alle drei überleben. Wie durch ein Wunder. Eine Analyse von Lars Lange.
Das Dorf heißt Schandryholowe und misst 0,17 Quadratkilometer, etwa fünfzig Häuser, die meisten zerstört. Die Einnahme dauerte mehr als einen Monat. Für die gesamte Operation, in der das Dorf nur ein Ort unter vielen war, meldet das 3. Armeekorps der Ukraine 277 Quadratkilometer zurückgewonnenes Land und 16 Ortschaften, Stand 14. Oktober.
Die Einnahme des Dorfes ist Teil der Operation Vivaldi und findet im Norden des Gebiets Donezk statt, rund um Lyman. Die Stadt ist ein Knotenpunkt von Straße und Eisenbahn an den nördlichen Zugängen nach Slowjansk und Kramatorsk. Russische Truppen versuchten seit Monaten, Lyman zu umgehen und die ukrainische Verteidigung im Osten einzukreisen. Zwanzig Monate lang arbeiteten sich die 20. und die 25. Armee an die Stadt heran.
Bereits im Mai startete die Ukraine die Operation Vivaldi, Kiew hat die Operation bis zum September geheim gehalten.
Als wesentliches Ziel wurde genannt, eine russische Umfassung von Slowjansk und Kramatorsk von Norden zu verhindern.
Technische Vorbereitung und Bodenbewegung liefen bei Vivaldi parallel. Bereits im Frühjahr rückten ukrainische Einheiten bei Schandryholowe vor, während zugleich das russische System in der Tiefe bearbeitet wurde.
Die Drohneneinheiten des 3. Armeekorps flogen nach eigenen Angaben 36.000 Einsätze gegen die Logistik, berichtet das ukrainische Fachportal Militarnyi. Zunächst wurde bis 50 Kilometer hinter der Kontaktlinie gewirkt, später bis 120 Kilometer. Angriffe auf Treibstofflager, Depots, Gefechtsstände und Fahrzeuge zwangen Russland demnach, Lager zu verlegen und Nachschubwege zu verlängern.
Der Zugriff reichte sogar noch tiefer. Ukrainische Hornet-Drohnen flogen laut Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer mehr als 150 Kilometer hinter die russischen Linien. Ein Kompaniechef des Kraken-Regiments sagte dem Kyiv Independent, seine Einheit greife Ziele in bis zu 200 Kilometern Entfernung an.
Unter Druck geriet auch die bekannte russische Drohneneinheit Rubicon. Depots und Startplätze seien zerstört, erfahrene Teams getötet worden. Das 3. Armeekorps meldete schließlich, Rubicon bei Lyman neutralisiert zu haben, dadurch gewann die Ukraine lokale Drohnenüberlegenheit.
Das Korps wurde dabei durch zwei Brigaden der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme verstärkt. Elektronische Kampfführung, Luftabwehr und Abfangdrohnen sollten zugleich russische Aufklärung unterdrücken und die Angriffsrichtung verschleiern.
Nach der technischen Vorbereitung rückte die Infanterie in kleinen Gruppen nach. Frontalangriffe auf Ortschaften blieben aus. Stattdessen infiltrierten meist wenige Soldaten entlang von Waldstreifen, umgingen Stellungen, schnitten Nachschubwege und griffen russische Kräfte von hinten an, berichten Kommandeure der Kyiv Independent. Das Tempo schwankte entsprechend stark: An manchen Tagen wurden Kilometer gewonnen, an anderen nur wenige hundert Meter.
Die kleinen Gruppen sollten möglichst unbemerkt bleiben. Teilweise drangen zwei Mann mehrere Kilometer hinter die russischen Linien vor. Sie dienten zugleich als vorgeschobene Beobachter, weil dichter Bewuchs auch die eigene Drohnenaufklärung behinderte. Erst wenn russische Versorgung und Aufklärung geschwächt waren, folgten weitere Sturmtrupps.
Auch Bodenroboter wurden vorgeschoben. Zunächst sollten sie russische Aufklärung und Feuerstellungen aufdecken, später kamen bewaffnete Systeme gegen Gefechtsstände und Drohnenbediener zum Einsatz. Schwere Flug-Drohnen setzten einzelne Bodenroboter hinter den russischen Linien ab. Andere räumten Wege oder legten Minen. Wegen ihrer geringen Geschwindigkeit waren sie allerdings leichte Beute für russische FPV-Teams.
Gepanzerte Fahrzeuge spielten nur eine Nebenrolle. Öffentlich dokumentiert sind mehrere einzelne mechanisierte Angriffe, darunter ein Angriff auf Serednje. Der Einsatz von Panzerfahrzeugen ist inzwischen faktisch eine Spezialoperation und hat vor allem experimentellen Charakter: Besatzungen und Infanterie werden gesondert vorbereitet, Fahrzeuge zusätzlich ausgerüstet und zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen abgestimmt. Panzerfahrzeuge nutzen damit keine dauerhaft offene Bewegungsachse, sondern eng begrenzte Zeit- und Raumfenster, die zuvor durch Drohnen, Artillerie und elektronische Kampfführung geschaffen worden waren.
Über die Bedeutung von Vivaldi gehen die Urteile auseinander. Chris Tuck, Militärwissenschaftler am King’s College London, sieht in der Operation Hinweise auf Methoden, mit denen sich Angriffskraft auf dem transparenten Gefechtsfeld wiederherstellen ließe.
Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer spricht von einem tiefen operativen Einbruch, aber nicht von einem Durchbruch: Russland habe hinter dem Scherebez eine neue Verteidigungslinie aufgebaut.
Elena Davlikanova vom CEPA nennt Vivaldi einen Triumph, in dem elektronische Kampfführung, Luftabwehr, Drohnen und Bodenroboter zusammenwirkten und Panzer sowie Elemente mechanisierten Manövers zurückkehrten.
Robert G. Rose vom Modern War Institute geht weiter. Für ihn weist Vivaldi den Weg zu einem operativen Durchbruch, den anschließend mehrere mechanisierte Brigaden ausnutzen müssten.
Der niederländische Offizier und Militärhistoriker Randy Noorman widerspricht dieser Lesart. In War on the Rocks vergleicht er Vivaldi eher mit 1917 als mit 1940: begrenzte Ziele, sorgfältig vorbereitete Wirkung und schrittweise Geländegewinne statt tiefer mechanisierter Vorstöße. Kampfkraft stamme zunehmend aus indirektem Präzisionsfeuer. Das gegnerische Netz lasse sich örtlich niederhalten, würde aber rasch wieder hergestellt.
Doch die bisherigen Deutungen lassen sich als kategoriale Fehlpassung lesen: Sie beschreiben eine neue militärische Phänomenologie weiterhin mit den Begriffen der alten – Angriff, Durchbruch, Manöver und Geländegewinn. Im Folgenden wird deshalb der Versuch unternommen, Vivaldi mit einem anderen Modell zu lesen und zu prüfen, ob sich dieselben Befunde damit schlüssiger erklären lassen.
Klassische Kriegführung bündelt Kräfte in Raum und Zeit: Feuer bereitet vor, anschließend stoßen Infanterie und Panzer vor. Dafür müssen Kräfte konzentriert werden – und werden damit auf dem transparenten Gefechtsfeld sichtbar.
Im hier verwendeten Modell tritt an die Stelle des Stoßes der Wirkungsdruck: ein fortlaufender Prozess aus Aufklärung, Bekämpfung und Wirkungskontrolle. Getragen wird er vom Sensor-Wirk-Netz, das Sensoren, Führung und Wirkmittel in Echtzeit koppelt. Ziel ist nicht nur die gegnerische Truppe, sondern ihre Fähigkeit zu sehen, sich zu versorgen, zu bewegen und selbst zu wirken.
Bemerkenswert ist bereits die Datierung von Vivaldi. Tuck und Rose setzen den Beginn der Operation in den Mai. Öffentlich angekündigt wurde die Offensive jedoch erst am 15. September – zu einem Zeitpunkt, an dem das 3. Armeekorps bereits 75 Quadratkilometer als gesäubert und weitere zehn als befreit meldete. Ein eindeutig bestimmbarer Beginn des „Angriffs“ lässt sich damit kaum erkennen.
Ukrainische Infanterie bewegte sich parallel bereits im Frühjahr vor, während zugleich russische Logistik, Drohnenkräfte, Luftabwehr und elektronische Kampfführung bearbeitet wurden.
Vivaldi lässt sich als Steigerung und räumliche Verdichtung eines bereits laufenden Wirkungsprozesses lesen. Die Operation markiert dann keinen klaren Übergang vom Nichtangriff zum Angriff, sondern eine gesetzte Schwelle innerhalb eines kontinuierlichen Wirkungsdrucks.
Die Bodenbewegung gehört in dieser Lesart jedoch nicht zum Wirkungsdruck selbst. Wo gegnerische Sensorik und Wirkung örtlich ausreichend geschwächt waren, entstanden zeitlich begrenzte Bewegungsfenster für Infanterie. Ihre Vorwärtsbewegung erzeugte den Wirkungsdruck nicht – sie fand innerhalb der von ihm veränderten Bedingungen statt.
Denn das Sensor-Wirk-Netz verändert die Eigenschaften des Gefechtsraums fundamental. Im hier verwendeten Modell bezeichnet Viskosität, wie stark dieser Raum Bewegung hemmt; Permeabilität, wie durchlässig er für ein bestimmtes Objekt ist. Dasselbe Gelände kann für einen einzelnen Soldaten noch permeabel, für ein Fahrzeug bereits zäh und für eine mechanisierte Kolonne nahezu undurchdringlich sein.
Vivaldi zeigt dieses Gefälle deutlich. Kleine Infanteriegruppen drangen kilometerweit hinter russische Stellungen vor. Gepanzerte Fahrzeuge kamen dagegen nur in wenigen, aufwendig vorbereiteten, nahezu experimentellen Einsätzen zum Zug. Die Permeabilität des Raums hing also davon ab, wer oder was ihn durchqueren wollte und wie hoch der gegnerische Wirkungsdruck gerade war.
Viskosität und Permeabilität scheinen veränderlich. Werden gegnerische Sensorik und Wirkmittel örtlich unterdrückt, kann ein zuvor kaum passierbarer Raum für bestimmte Kräfte zeitweise durchlässiger werden. Vivaldis wenige und experimentelle Bewegungsfenster für schwere Technik lassen sich so lesen.
Daraus entsteht eine adhäsive Verteidigung. Sie muss den Angreifer nicht mehr an einer Linie festhalten. Sensoren und Wirkmittel können ihm durch den Raum folgen und ihn auch nach Geländegewinn weiter bekämpfen. Die Verteidigung hält nicht den Angreifer im Raum fest, sondern die eigene Wirkung am Angreifer. Die adhäsive Verteidigung muss den Angreifer nicht stoppen: Sie kann Raum preisgeben und zugleich ihre Fähigkeit bewahren, in diesem Raum weiter auf ihn einzuwirken.
Die Verteidigung wird damit raumgreifend. Nicht mehr allein Graben, Bunker oder Hindernislinie bilden die Festung; der mit Sensoren und Wirkung belegte Raum selbst übernimmt diese Funktion. Ein Angreifer kann deshalb eine Linie überschreiten und tief eindringen, ohne die Verteidigung überwunden zu haben. Gelände zu durchschreiten, bedeutet deshalb noch keinen militärischen Durchbruch.
Das Sensor-Wirk-Netz kann Ziele über große Entfernungen hinweg immer wieder erfassen und bekämpfen. Der Raum gleicht damit einem rauen Untergrund: Bewegung bleibt möglich, erzeugt aber fortwährend Abrieb.
Wem gehört ein Dorf, von dem kaum mehr als ein Fundament steht? Die Frage selbst könnte bereits einer überholten Vorstellung von Krieg entstammen.
Die klassische Landkriegführung zielte auf Kontrolle. Gelände wurde genommen, gesäubert, besetzt und anschließend gegen den Gegner gehalten. Kontrolle verlangte deshalb biologische Präsenz: Soldaten mussten in den Raum hinein, Widerstand beseitigen und Besitz körperlich herstellen.
Das Sensor-Wirk-Netz ermöglicht eine andere Form militärischer Gestaltung des Raumes: Kontamination. Sensoren und Wirkmittel belegen einen Raum dauerhaft mit Wirkungsdruck. Der Gegner kann ihn betreten und sogar einzelne Stellungen halten, doch Bewegung, Versorgung und Nutzung stehen fortwährend in Frage.
Die Arbeitshypothese lautet deshalb, dass das Konzept der Raum-Kontrolle zu einem nicht notwendigen Überbleibsel der Vor-Drohnen-Ära geworden ist. Für den militärischen Zweck kann es genügen, einen Raum dauerhaft so zu kontaminieren, dass der Gegner ihn nicht sinnvoll nutzen kann.
Schandryholowe macht den Unterschied sichtbar. Um das Dorf vollständig zu kontrollieren, mussten ukrainische Soldaten weiterhin in Keller eindringen und verbliebenen Widerstand suchen. Für die militärische Kontamination des Raumes war diese biologische Präsenz dagegen nicht notwendig. Die drei Soldaten wurden gebraucht, weil Kontrolle und Besitznahme weiterhin als Ziel gesetzt waren.
Die drei Soldaten erscheinen in dieser Lesart als Liquidatoren: der Mensch, der nach der technischen Wirkung verbliebenen Widerstand beseitigt und Kontamination in klassische Kontrolle überführt.
Darin könnte eine kategoriale Fehlpassung liegen, vergleichbar mit den Frontalangriffen des Ersten Weltkriegs gegen Maschinengewehrstellungen. Damals wurden Soldaten weiterhin massiert zum Angriff eingesetzt, obwohl Maschinengewehre und Artillerie solche Angriffe bereits extrem verlustreich machten.
Heute könnte eine ähnliche Fehlpassung darin liegen, Kontrolle durch biologische Exposition erreichen zu wollen, obwohl das Sensor-Wirk-Netz einen Raum längst kontaminieren kann.
Zwar ist die heutige Fehlpassung weniger katastrophal sichtbar, kann aber weiterhin erhebliche Verluste durch militärisch nicht mehr notwendige biologische Exposition erzeugen. Soldaten werden also weiterhin vorgeschickt, obwohl ihre Anwesenheit nicht in jedem Fall zusätzliche militärische Wirkung erzeugt.
Aus einer Kontaminations- statt einer Kontrolllogik ergibt sich eine andere Figur der Infanterie: der Projektor. Er soll den Raum nicht säubern oder durch seine Anwesenheit besitzen, sondern das Sensor-Wirk-Netz weiter nach vorn spannen. Im Modell kann er dazu etwa Relais setzen, technische Systeme bedienen, Wirkmittel einsetzen oder andere Funktionen ermöglichen, die ohne seine vorgeschobene Präsenz nicht verfügbar wären. Sein Wert liegt nicht in der Besetzung des Raumes, sondern darin, zusätzlichen Wirkraum zu erschließen und damit die Kontamination weiterzutragen.
Darin liegt ein möglicher Paradigmenwechsel: weg von der Kontrolle des Raumes, hin zu seiner permanenten Kontamination. Biologische Präsenz wird dann nur noch dort militärisch notwendig, wo sie zusätzliche Projektionsleistung erzeugt. Geländegewinn ist kein militärischer Gewinn, solange er keine Projektionsleistung erzeugt.
Projektionsleistung bezeichnet hier die Fähigkeit, einen Raum durch Sensorik und Wirkmittel zu erfassen und für den Gegner zu kontaminieren – unabhängig davon, ob eigene Soldaten ihn besetzen.
Kontrolle statt Kontamination könnte später wieder zum dominierenden Prinzip werden – wenn eine neue physische Entität der Bodenkriegsführung entsteht, die sich im kontaminierten Raum behaupten und ihn physisch ordnen kann. Diese neue Superform der Landkriegführung ist bislang nur in Keimformen erkennbar. Bis dahin spricht vieles dafür, den gegenwärtigen Krieg weniger als Kampf um dauerhafte Raumkontrolle denn als Wettbewerb um die Erzeugung und Aufrechterhaltung von Wirkungsdruck zu lesen.
Vivaldi als klassische Offensive zu lesen, könnte deshalb gerade ihre Neuartigkeit verfehlen: Der Begriff des Angriffs setzt ein abgrenzbares Ereignis voraus, während der Wirkungsdruck einen fortlaufenden Prozess beschreibt, in dem Aufklärung, Wirkung, Bewegung und Besetzung zunehmend ineinander übergehen.
Für Ausbildung, Ausrüstung und Führung hieße das, Infanterie weniger als Träger eigener Feuerkraft und stärker als Bediener und Erweiterung des Sensor-Wirk-Netzes zu denken. Auch das Lagebild müsste dann weniger Linien und besetzte Flächen zeigen als einen Wirkungsgradienten: die räumliche Verteilung und Intensität des Wirkungsdrucks.
Die drei Soldaten von Schandryholowe wären in dieser Lesart nicht Träger eines Angriffs, sondern eine entbehrliche Extravaganz: Menschen, die vier Stunden lang ihre Körper exponieren, um einen Raum biologisch zu besetzen, dessen militärische Kontamination zuvor bereits maschinell hergestellt worden war.
LARS LANGE arbeitet als freier Journalist zu Außenpolitik, internationalen Konflikten und militärtechnischen Entwicklungen und veröffentlicht regelmäßig in Telepolis und jungen welt. Er hat Philosophie studiert und schreibt vor allem über moderne Kriegsführung, Drohnentechnologie, Luftverteidigung, maritime Sicherheit und die politischen Folgen neuer Militärtechnologien.
Operation Vivaldi: die Abschlusspressekonferenz mit einer Bilanz der ukrainischen Seite,
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