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Deutschland modernisiert Heeresinstandsetzungslogistik

Die Army Maintenance Logistics (HIL) GmbH wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert und weiterentwickelt. Mit dem Ziel, die Instandhaltungsdienstleistungen für die Landsysteme der Bundeswehr signifikant zu verbessern, wurde gestern der notwendige Änderungsvertrag von der Präsidentin des Beschaffungsamtes der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, und Vertretern der bundeseigenen HIL GmbH in Koblenz unterzeichnet. Der Fokus liegt auf der Steigerung des Selbstinstandhaltungsanteils, einer Erhöhung der Instandhaltungsstunden um fast 15% auf 5,8 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr, sowie einer signifikanten Personalaufstockung auf rund 3.500 Mitarbeiter bis 2031. Die Zukunft HIL stellt sicher, dass die Einsatzbereitschaft der Bodentruppen durch mehr Flexibilität, Widerstandsfähigkeit und Beschleunigung von Instandhaltungsmaßnahmen erhöht wird.

21/12/2023  Von Redaktion

Die Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) GmbH wird in den nächsten Jahren umfassend modernisiert und weiterentwickelt. Mit dem Ziel, die Instandhaltungsleistungen für die Landsysteme der Bundeswehr deutlich zu verbessern, wurde der dafür notwendige Änderungsvertrag gestern von der Präsidentin des Beschaffungsamtes der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, und Vertretern der bundeseigenen HIL GmbH in Koblenz unterzeichnet.

Am 08. November 2023 hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Leistungsvertrag „Zukunft HIL“ mit einem Vertragsvolumen von 13,4 Milliarden Euro gebilligt. Die Zielstruktur soll über eine Anfangsbefähigung bis zum Jahr 2027 schrittweise bis 2031 erreicht werden.

Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht die deutliche Erhöhung des Anteils der Eigeninstandhaltungen. Dies soll insbesondere durch einen Anstieg der Instandhaltungsstunden um knapp 15% auf 5,8 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr erreicht werden. Dazu wird die HIL GmbH in den nächsten Jahren personell deutlich wachsen. Bis 2031 soll der Personalkörper auf insgesamt rund 3.500 Beschäftigte ansteigen.

Die HIL GmbH ergänzt und unterstützt die militärischen Logistikkräfte im Grundbetrieb sowie in allen Einsatzoptionen vom Internationalen Krisenmanagement bis hin zur Landes- und Bündnisverteidigung.

Neben der Personalgewinnung wird auch in die technische Qualifizierung investiert. Zum Erhalt der technischen Fähigkeiten baut der Auftragnehmer ein Wissensmanagement auf, welches durch geeignete Konzepte den Wissens- und Erfahrungsaustausch sicherstellt und gleichzeitig der fortschreitenden Digitalisierung der Landsysteme Schritt hält.

Die Werksstandorte in Sankt Wendel und Doberlug-Kirchhain werden dabei zu Kompetenzzentren für Ketten- und Radfahrzeuge ausgebaut. Das Werk in Darmstadt wird zu einem neu zu errichtenden Servicezentrum der Niederlassungsorganisation überführt.

Diese zukunftsorientierte Ausrichtung sorgt für mehr Flexibilität, Resilienz und Beschleunigung von Instandhaltungsmaßnahmen und trägt damit zur Erhöhung der materiellen Einsatzbereitschaft der Landstreitkräfte bei.

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