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Die Wärmebildkamera DARK 30 vereint innovative Technik und Benutzerfreundlichkeit. Sie wird im robusten Koffer geliefert und ist einfach am Autodach zu installieren. Die App ermöglicht eine komfortable Steuerung, während das Bildfeld für Objekte über 100 m geeignet ist. Für vielseitige Anwendungen, auch im taktischen Bereich, ist sie ideal.
Im Dunkeln sehen ist eine Superkraft, aber auch noch Wärme sichtbar machen, ist die noch größere Superkraft. Nämlich eine, die bei Tag und bei Nacht funktioniert. Und vor einem Wärmebildgerät kann man sich nur schwer verstecken. DARK 30 ist ein Fahrzeug gestützten Wärmebildgerät und ist eigentlich für Jäger entwickelt worden, aber nicht nur darauf beschränkt. Wir haben es uns die Version mit dem 384x288 Thermalsensor im Detail angesehen.

Das DARK 30 bekommt ihr im großen Hartschalenkoffer geliefert. Wirkt gleich sehr wertig, das ganze. Der Koffer bringt samt Inhalt 9,25 kg auf die Waage.

Im Inneren ist alles mit passgenauem Schaumstoff ausgekleidet. Darin wird die Wärmebildkamera selbst, die Montageplatte und der Bildschirm sicher gehalten. Der Rest des nötigen Zubehörs ist unter dem Papierinlay versteckt.

Hier findet ihr die Montagefüße - entweder magnetisch oder Saugnäpfe - die Halterung für den Bildschirm, die Fernsteuerung und natürlich das Kabelwerk. Ihr bekommt ein Stromkabel für den Bildschirm, eines für die Kamera und ein HDMI-Kabel. Ein 12V Splitter ist auch mit dabei, also kurz gesagt, alles, was ihr für den Betrieb braucht.

Das Anbringen von DARK 30 am Autodach ist simpel. Ihr müsst euch nur überlegen, an welcher Stelle ihr die Kamera anbringen wollt. An dieser Stelle dann den Lack gut reinigen, damit er nicht zerkratzt wird.

Wir haben uns für die Magnetfüße entschieden, aber die Saugnäpfe sind auch keine schlechte Wahl. Die seitlichen Büchsen sollen in Fahrtrichtung links sein. Einfach Ansetzen und schon hält die Base Plate. Bis 70 km/h halten die Magnetfüße tadellos, schneller sind wir mit DARK 30 am Dach nicht gefahren.

Wer will, kann die Montagplatte auch direkt an die Dachquerträger anschrauben, sofern ihr passende Schrauben habt. Für alle, die sich ganz sicher sind, können DARK 30 auch direkt ans Dach schrauben (passende M8 Schrauben sind enthalten) und ein abgedichtetes Loch ins Dach schneiden.

Denn an der Unterseite der Base Plate findet ihr die gleichen Stecker wie an der Seite.

Die Kamera selbst wird einfach auf die Base Plate aufgesteckt und mit dem Montagering zugeschraubt. Das geht auch recht einfach.

Als Nächstes müssen die Kabel angesteckt und verlegt werden. Auch ein Kinderspiel.

Der Saugnapf für den Bildschirm ans Fenster gepappt. Aber Vorsicht, er geht nur sehr schwer wieder ab, weil er an der Saugfläche mit einer Art Klebstoff versehen ist. Zum Abnehmen braucht man eine kleine Spachtel oder einen Schaber.

Wer keine Scheibe hat, kann auch die beiliegende Rohrklemme verwenden.

Dann das Gestänge einschrauben. Auch keine große Herausforderung.

Jetzt nur noch den Bildschirm an das Gestänge schrauben.

Zu guter Letzt alle Kabel einstecken, die Batterie in die Fernsteuerung geben und den Strom fließen lassen.

Mit einem markanten Surren startet die Kamera. Der Bildschirm braucht ein paar Sekunden, bis er startet, aber er funktioniert einwandfrei.

Wer Videos (mit Ton) und Fotos aufnehmen will, muss noch die Micro-SD Karte anstecken. Der Slot dafür ist unter der Wärmebildlinse unter einer großen Gummiabdeckung verborgen.

Auf den Bildschirm und die Fernsteuerung kann verzichtet werden, den DARK 30 lässt sich auch per WLAN über die eigne App steuern.

Das Interface ist selbsterklärend und es funktioniert alles, wie es soll. Wir hatten keine Probleme damit. Was auffällt, die Bildübertragung ist ein paar Millisekunden hinten nach, während das Bild am Bildschirm in Echtzeit daherkommt.

Der Vorteil der App, das Menü lässt sich viel schneller und einfacher ansteuern. Mit der Fernsteuerung und Bildschirm geht das zwar auch, aber man ist um einiges langsamer.

Es stehen euch einige Einstellungen zur Verfügung. Alles, was ihr in der App macht, wird auch zeitgleich am Bildschirm angezeigt.

Den Wechsel zwischen den Farbpaletten finden wir über die App besser, da ihr gleich die auswählen könnt, die ihr wollt und nicht lange auf der Fernsteuerung rumdrücken müsst.

Dafür lässt sich mit dem kleinen Joystick an der Fernsteuerung die Kamera präziser ausrichten und bewegen.

Wärmebild am Autodach ist sehr nice. So bleibt euch keine Wärmequelle verborgen. Wie das Auto im Bild. Es ist vor kurzem noch gefahren, wie man an den warmen Stellen erkennt.

Der Bildschirm von DARK 30 ist leider auch auf niedrigster Stufe noch immer sehr hell. Wer es also nicht jagdlich, sondern taktisch einsetzten will, sollte für eine Verdunkelung des Innenraums sorgen.

In der Grundeinstellung ist das Drehen der Kamera extrem schnell. Wir haben es auf die niedrigste Stufe heruntergestellt und dann nicht mehr geändert.

Euch steht ein bis zu 8fach Digital-Zoom zur Verfügung. Ungünstigerweise ist ein Zoom über 3-fach aufgrund der Sensor-Auflösung von nur 384 x 288 px nicht ganz brauchbar. Das Problem, ihr seht nur große Pixel. Bei der Version mit doppelt so hoher Auflösung macht das sicher mehr Sinn.

Das Sichtfeld der DARK 30 Wärmebildkamera ist mit 20° relativ klein, aber OK. Es ist nicht für die Nähe, sondern für größere Entfernungen über 100 m ausgelegt.

Auf diese Entfernungen macht sie einen super Job. Details sind gut zu erkennen und man hat einen guten Überblick.

Hier dasselbe Fahrzeug auf 100 m mit 8x Zoom. Man erkennt, dass das Bild sehr grob pixelig wird.

Insgesamt erkennt man alles sehr gut im Bildschirm, sobald Wärmequellen vorhanden sind. Ist nur Landschaft zu sehen, tut sich der Prozessor schwer mit dem Einfärben und es ist entweder das ganze Bild hell/warm oder dunkel/kalt. Das Bild kann sich schon beim Drehen der Kamera um nur wenige Grad stark anders aussehen. Dies wird wohl in der Zukunft mit Softwareupdates noch angepasst werden.

Die Farbpaletten sind größtenteils brauchbar. Einzig mit „Hot Metal“ hatten wir unsere Probleme, den das Bild war meistens größtenteils rot eingefärbt. Die anderen Vier haben immer super funktioniert. Wie bei Wärmebildgeräten üblich muss man je nach Bedingungen die Palette wechseln, um etwas zu erkennen. Wir würden uns einen Red Hot Modus wünschen, also eine Palette, in der alles, was markant warm ist, rot dargestellt wird und der Rest des Bildes in Graustufen. Das finden wir für die Detektion am besten geeignet. Wie gesagt, Software-Updates in der Zukunft können das alles ändern.

Dark 30 verfügt über keine Bildstabilisierung. Aufnahmen während der Fahrt sind etwas ruckelig.
Die Wärmebildkamera Dark 30 finden wir sehr gelungen. Natürlich gibt es noch kleine Makel, aber diese werden sich in Zukunft mit Software-Updates ausbügeln. Ihr erhaltet eine „out of the box“ super funktionierende Beobachtungslösung, die für jedes Auto passt. Es muss nicht mal ein Auto sein, denn Dark 30 kann auch mit einer Powerstation betrieben werden. Die Halterung für den Bildschirm finden wir ok, aber wer damit wirklich Offroad unterwegs sein will, sollte in eine stabilere Montage investieren.
Für Jäger, die große Reviere abzufahren haben, auf jeden Fall eine gute Lösung. Auch taktisch oder polizeilich sehen wir mit Dark 30 viele Anwendungsfälle.
Erhältlich ist Dark 30 bei allen Händlern ab 4.250 Euro
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