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Der Krieg in der Ukraine zwingt die Streitkräfte, ihre Munitionsvorräte aufzustocken, was Rheinmetall Großaufträge im Bereich der Artilleriemunition einbringt. Die Bundeswehr hat Rheinmetall beauftragt, große Mengen an Kampf- und Übungsmunition für die Artillerietruppen im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro zu liefern. Zwei Verträge wurden hierfür beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz unterzeichnet. Rheinmetall hat einen neuen Rahmenvertrag für die Lieferung von 155mm-Artilleriemunition erhalten, und ein bestehender Rahmenvertrag wurde erweitert. Insgesamt ist die Lieferung von mehreren hunderttausend Geschossen sowie Zündern und Treibladungsmodule verschiedener Typen geplant. Der neue Rahmenvertrag läuft bis 2029 und hat ein potenzielles Auftragsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro brutto. Darüber hinaus hat die Bundeswehr den bestehenden Rahmenvertrag für DM121-Artilleriegranaten erweitert. Zusätzlich zum oben genannten Rahmenvertrag ist dies mit einem Auftragsvolumen von rund 137 Millionen Euro brutto verbunden. Die bestehenden Rahmenvertrag erhöht sich somit von 109 Millionen Euro auf einen Gesamtwert von 246 Millionen Euro brutto. Die DM 121 hochexplosive Granate mit unsensiblen Eigenschaften wird auch für Training und Übung verwendet. Erste Bestellungen aus den genannten Rahmenverträgen für Kampf- und Übungsmunition wurden unmittelbar nach Vertragsabschluss bereits platziert. Die Lieferung dieser Granaten im Wert von 127 Millionen Euro brutto wird in Kürze erwartet. Seit ihrer Gründung vor über 125 Jahren hat sich Rheinmetall als zuverlässiger Partner der Artillerie etabliert. Bis heute wird die nahtlose Rohrherstellungsmethode, die vom Unternehmensgründer Heinrich Ehrhardt erfunden wurde, bei der Herstellung moderner Geschütze verwendet. Im Bereich der Munition bietet Rheinmetall eine Familie von Munition, die die DM121 hochexplosive Granate, die DM125 Rauchgranate, die DM702 SMArt Näherungszündermunition (eine gemeinsame Entwicklung mit Diehl Defence), die RH68 Übungsgranate und die reichweitenoptimierten Rauchgranaten RH1901 und RH1902 umfasst. Darüber hinaus gehört zur Produktpalette die vielseitige 155mm Assegai-Artilleriemunitionsfamilie von Rheinmetall Denel Munition. Sie umfasst unsensitive Munition (IM), konventionelle hochexplosive (HE) Granaten, Rauch-, Leucht-, Infrarot-Leucht- und andere Granaten. Die Assegai-Familie in der Boot-Tail (BT) oder Base-Bleed (BB) Konfiguration bietet eine ballistische Äquivalenz für die vollständige Nutzung in einem Bereich von etwa 40 Kilometern. Mit dem Rahmenvertrag wird die bewährte Assegai-Munitionsfamilie bei der Bundeswehr eingeführt. Die Rahmenverträge tragen zur sicheren Munitionsversorgung der Bundeswehr und anderer NATO-Streitkräfte bei, indem sie eine bessere Planung der Produktionsprozesse und eine optimale Auslastung der Kapazitäten ermöglichen. Durch die anhaltende Produktion verschiedener Munitionstypen während der Vertragslaufzeit und die resultierende kürzere Verfügbarkeit bieten die Rahmenabkommen auch logistische Vorteile für andere 155mm-Nutzer. Für Rheinmetall sichert die vertragliche Vereinbarung eine Grundauslastung der Munitionsproduktion für die nächsten Jahre. RHEINMETALL im Internet.
Die aus dem Krieg in der Ukraine entstandene Notwendigkeit, die Munitionslager der Streitkräfte wieder zu füllen, bringt Rheinmetall Großaufträge im Bereich der Artilleriemunition.
Die Bundeswehr hat Rheinmetall nun mit der Lieferung großer Stückzahlen an Gefechts- und Übungsmunition für die artilleristischen Kräfte im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro brutto beauftragt. Zwei Verträge darüber wurden nun in Koblenz beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet.
So hat Rheinmetall einen neuen Rahmenvertrag über die Lieferung von 155mm-Artilleriemunition erhalten, zudem wurde ein bestehender Rahmenvertrag erweitert. Insgesamt ist die Lieferung mehrerer hunderttausend Geschosse sowie von Zündern und Treibladungsmodulen unterschiedlicher Typen vorgesehen. Der neue Rahmenvertrag hat eine Laufzeit bis ins Jahr 2029 und ein potenzielles Auftragsvolumen von rund 1,2 MrdEUR brutto.
Weiterhin hat die Bundeswehr den bestehenden Rahmenvertrag über DM121-Artilleriegeschosse erweitert. Damit verbindet sich – zusätzlich zum obigen Rahmenvertrag – ein Auftragsvolumen von rund 137 MioEUR brutto. Der bestehende Rahmenvertrag erhöht sich somit von 109 MioEUR auf einen Wert von insgesamt 246 MioEUR brutto. Das DM 121-Sprenggeschoss mit insensitiven Eigenschaften wird auch für Ausbildung und Übung genutzt.
Erste Bestellungen aus dem genannten Rahmenvertrag für Gefechts- und Übungsmunition sind bereits unmittelbar im Zuge der Vertragsunterzeichnung abgerufen worden. Die Auslieferung dieser Geschosse im Wert von 127 MioEUR brutto soll kurzfristig erfolgen.
Rheinmetall war schon ganz zu Beginn seiner über 125jährigen Firmengeschichte ein verlässlicher Partner der Artillerie. Bis heute findet das von Unternehmensgründer Heinrich Ehrhardt erfundene Press- und Ziehverfahren nahtloser Rohre bei der Fertigung moderner Geschütze Anwendung. Im Munitionsbereich bietet Rheinmetall eine Munitionsfamilie an, zu der u.a. das Sprenggeschoss DM121, das Nebelgeschoss DM125 und die Suchzündermunition DM702 SMArt (eine Entwicklung mit Diehl Defence) sowie das Übungsgeschoss RH68 und die reichweitenoptimierten Nebelgeschosse RH1901 und RH1902 gehören. Ebenso befindet sich die vielseitige 155mm Assegai Artilleriemunitionsfamilie aus dem Hause Rheinmetall Denel Munition im Produktportfolio. Sie umfasst insensitive Munition (IM), konventionelle Sprenggeschosse (High Explosive/HE) sowie Nebel-, Leucht-, Infrarot-Leucht und weitere Geschosse. Die Assegai-Familie weist in der jeweiligen Konfiguration Boat Tail (BT) und Base Bleed (BB) eine ballistische Gleichheit auf. Diese gewährleistet, dass das gesamte Munitionsspektrum auf die volle Reichweite von rund 40 Kilometern genutzt werden kann. Mit dem Rahmenvertrag wird die bewährte Assegai-Munitionsfamilie in die Bundeswehr eingeführt.
Die Rahmenverträge tragen zur sicheren Munitionsversorgung der Bundeswehr und weiterer NATO-Streitkräfte bei, indem sich die Produktionsprozesse besser planen lassen und Kapazitäten optimal ausgeschöpft werden. In Anbetracht der damit sichergestellten dauerhaften Fertigung der verschiedenen Munitionssorten im Vertragszeitraum und einer daraus resultierenden kurzfristigeren Verfügbarkeit bieten die Rahmenabkommen auch anderen 155mm-Nutzern logistische Vorteile. Für Rheinmetall gewährt die vertragliche Konstellation eine Grundauslastung der Munitionsproduktion für die nächsten Jahre.
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