Die Lebensdauer des britischen Hauptpanzers – des Challenger 2 – soll verlängert werden. BAE SYSTEMS haben sich dem Projekt angenommen und dem Stahlkoloss ein stattliches Upgrade verpasst. Unter dem Namen „Black Night“ soll das Waffensystem jetzt auch besonders gut für den Nachtkampf gerüstet sein.

Das verdankt der Panzer zwei unabhängig voneinander einsetzbaren Nachtsichtsystemen. So kann der Kommandant bei Dunkelheit schon während der Bekämpfung eines Zieles bereits andere Bedrohungen ausspähen.

Modernste Technik

Der „Black Night“ verfügt zudem über zahlreiche aktive sowie passive Verteidigungseinrichtungen, die sich am neuesten Stand der Technik befinden. So erkennt der Panzer wenn sich Raketen oder panzerbrechende Geschosse nähern und leitet sofort eine Konterexplosion ein. Zudem erfasst er bereits, wenn er bloß anvisiert wird. In so einem Fall richtet er das Rohr automatisch auf die Bedrohung und ermöglicht damit eine sofortige Bekämpfung der Gefahrenquelle.

Für erweiterte Nachttauglichkeit sorgen hochauflösende Infrarotkameras an Vorder- und Rückseite des „Black Night“.

Zusätzlich haben BAE SYSTEMS an Effizienz und Schnelligkeit geschraubt. Die Waffensysteme reagieren nun schneller auf Eingaben. Gleichzeitig braucht der Panzer weniger Energie; holt sich durch regenerative Bremssysteme im Turm bei Einrasten der Hauptwaffe sogar noch welche zurück.

Der Challenger 2 von BAE SYSTEMS ist seit den 1990er Jahren bei den britischen Streitkräften im Dienst und war in Bosnien, dem Kosovo und im Irak im Einsatz. Das „Black Night“-Update soll im Rahmen des Life Extension Project (LEP) der britischen Armee stattfinden und den Panzer bis 2035 im Dienst halten.

HIER geht’s zur Vorstellung des „Black Night“.

BAE SYSTEMS im Internet: www.baesystems.com