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Na endlich! Viel zu lange hat es gedauert, bis die M.U.D. jetzt auf dem Verkaufstischen liegt, bzw. ihren Weg in die Online Shops gefunden hat. Wir waren fast von Anfang an bei der Entstehung mit dabei und haben etliche Prototypen bereits probegetragen. Wir stellen sie Euch heute vor – die Multi Utility Denim (M.U.D.) von Last Man Standing Gear.

Taktische Jeans sind aktuell der Renner – beziehungsweise sind es schon eine ganze Weile. Inzwischen scheint fast jeder Hersteller eine in der Produktpalette zu haben. Wir haben Euch ja bereits die Jeans von LMSGear im Interview auf der IWA (hier der Bericht) vorgestellt, wollen Euch aber jetzt, wo sie erhältlich ist und wir eine Artikelserie zu taktischen Jeans haben, noch ein Detailreview dazu liefern.

Die M.U.D. Jeans könnt Ihr in zwei verschiedenen Varianten bekommen: Da wäre zuerst eine Elastan Version mit 99% Baumwolle und 1% Elasthan in dezentem stonewashed Look.

Als zweite Version kommt die M.U.D. als Selvedge Variante mit 100% Baumwolle in 14,5 oz. Dazu noch eine schicke Ziernaht – ganz im Gentleman Style.

Bei dieser wunderschönen Ziernaht wäre es eine Schande die Hose nicht zu krempeln, also kommt die Jeans auch entsprechend etwas länger daher.

Egal welches Schuhwerk man trägt, die Hose passt perfekt dazu.

Beide Hosen sind gerade und bequem geschnitten, außerdem verfügen sie über die gleichen Ausstattungsmerkmale.

Wie es sich für eine Männerjeans gehört, gibt’s hier keinen Reißverschluss, sondern Knöpfe mit dem Logo von LMSG – drei gekreuzte Sargnägel und der Herstellername. Dieses kleine und schicke Detail wird an den Nieten der Taschen fortgesetzt, auch hier ist wieder das Logo zu finden, allerdings ohne Schriftzug.

Die Gürtelschlaufen der M.U.D. bieten gängigen Gürteln genügend Platz um sich durchzuschlängeln.

Als zusätzliches Feature ist unter den Gürtelschlaufen eine weitere Minischlaufe zu finden, die für Karabiner gedacht ist.

Gürtelschlaufen gibt es insgesamt sieben – drei auf der Rückseite, zwei an den Seiten und zwei auf der Vorderseite.

Die Fronttaschen bieten auch großen oder behandschuhten Händen genügend Platz, um bequem hinein und auch wieder hinauszukommen, in der Elasthan-Variante hat man natürlich durch die Dehnung mehr Platz. Auf der rechten Seite befindet sich klassisch die Uhrentasche, die heutzutage wohl eher für Feuerzeuge, Kleingeld und Messer genutzt wird.

Unterhalb der Fronttaschen hat man eine Einschubtasche, die für 1-2 Magazine pro Tasche passt.

Auch ein Smartphone bringt man (je nach Modell) darin gut unter.

Selbst ein Piexon Guardian Angel (stellen wir Euch demnächst vor) fühlt sich hier wohl .

Nutzt man die Taschen für Magazine kann man sie herausstehen lassen, oder ganz versenken.

Hier sieht man den Einsatz von Einweg-Handschellen und ein Folder in der Fronttasche. Die aufgesetzte Tasche liegt dabei so, dass man den Clip des Folders in der Tasche verschwinden lassen kann – das hilft gegen unbeabsichtigtes Herausfallen.

Das Messer kann der Träger natürlich auch in der aufgesetzten Tasche selbst unterbringen, ist zwar auffälliger als weiter oben, dafür ist die Klinge dann schneller zur Hand.

Die Gesäßtaschen sind großzügig bemessen und schlucken jede Geldbörse problemlos.

Oberhalb der Gesäßtaschen sind die Einschübe für Langwaffenmagazine platziert. Pro Seite bringt man ein 30 Schuss Magazin unter.

Das gilt übrigens auch für längere Magazine wie z.B. AK oder ähnliche.

Trägt man ein Hemd oder T-Shirt außerhalb der Hose sind die Tasche und der Inhalt nicht erkennbar. Die Entnahme und auch die Einführung von Magazinen geht reibungslos.

Natürlich kann man die Tasche auch anderweitig nutzen – hier z.B. befüllt mit einem EDC-IFAK. Wir nutzen sie auch gerne, wenn der Geldbeutel etwas besser gegen Fremdzugriff geschützt werden muss.

Noch eine Anwendung: Die Magazintasche fungiert als Ladestation für das Smartphone.

Auf dem Schießstand haben wir diverse Einsatzszenarien ausprobiert – die Hose ist wie geschaffen für verdeckte Operationen.

Ein weiteres Feature ist eine versteckte Innentasche, die Kreditkarten oder ähnliches aufnehmen kann. Sie befindet sich auf der linken Innenseite.

Dank des geraden Schnitts kann man Unterschenkelholster, Med-Kits oder ähnliche Utensilien tragen, ohne dass diese auffallen.

Natürlich wollen wir auch wissen, ob die Hose strapazierfähig genug ist. Sie war zumindest in der Lage, ein Auto mit gelöster Handbremse zu ziehen.

Gefertigt wird sie übrigens – und das ist, soweit wir wissen, einmalig bei allen taktischen Jeans – in Europa,  genauer: in Portugal. Die Verarbeitung und das gewählte Material lassen auf eine lange Haltbarkeit auch bei hoher Beanspruchung hoffen. Zu beanstanden haben wir nichts – die Nähte sind sauber und gerade, die Jeans macht einen wertigen Eindruck.

Im Test war die Hose häufig auf dem Schießstand und im Alltag unterwegs, sowohl wir, wie auch einige andere Personen mit denen wir in Kontakt stehen, durften die Hose nun mehrere Monate ausprobieren. Das Feedback war durch die Bank weg positiv: es steckt viel Liebe und Knowhow im Detail.

FAZIT: Die LMSG M.U.D. ist eine komplett durchdachte Jeans, die sich in allen Lebenslagen bewährt hat. Uns persönlich gefällt die Elasthan Variante am Besten, da man mit ihr einfach noch mehr Bewegungsfreiheit hat. Wer es klassisch mag, fährt mit der Selvedge Version 100% richtig. Für den Alltag, als EDC Jeans oder auch für verdeckte Operationen – die Multi Utility Denim gefällt und bewährt sich!

Ihr bekommt beide Modelle direkt im Shop bei LMSGear. Weiterhin könnt Ihr die Hose in Deutschland bei Spezial Brandz und in der Schweiz bei der B&T AG kaufen. Weitere Händler folgen in Kürze – wir werden es Euch mitteilen. Kostenpunkt für die Elasthan M.U.D. liegt bei 129 Euro, die Selvedge gibt’s für 149 Euro.

LAST MAN STANDING GEAR im Internet: http://lmsgear.net