Sicherheit ist international ein Bedürfnis, das ebenso international gesichert wird. In den Krisengebieten der Welt trifft man so eine multinationale Community, die ihre professionellen Dienstleistungen anbietet. Wir auf SPARTANAT begleiten in den nächsten Monaten die deutschen Operatoren von ASGAARD German Security Group (GSG) bei ihren Einsätzen in einem der gefährlichsten Länder der Welt: im Irak. Personen- und Objektschutz lautet der Auftrag. Der Kunde weiß die Disziplin und Präzision des deutsche Private Security Contractors (PSC) zu schätzen. Willkommen in der Welt von ASGAARD GSG:

„Es brennen die Nägel in den Türen“. So bezeichnen die alten Iraker die erste Dekade des August. Und so ist es.

Beim Verlassen des regionalen Hauptquartiers zur ersten Mission in den frühen Morgenstunden schon glaubt man, eine Würstchenbude zur Stoßzeit auf dem Wacken Festival zu betreten.

Selbst die Erfahreneren im Team, die auf Einsätze in Afghanistan, Somalia, Mali, dem Tschad und Sudan sowie Djibouti zurückblicken, stöhnen. Rein in die schwarzen Glutöfen – in Deutschland modifizierte gepanzerte, fünf Tonnen schwere Kolosse – und die Klimaanlage angeschmissen.

Gut Gegrilltes: Hühnchen steht regelmäßig am Speiseplan.

Nicht jeder ist ausgeschlafen. 0150 kam die Meldung von den Kameraden, die die Nachtschicht in der Unterkunft – zugegeben; eine leichte Untertreibung – des Klienten hatten, dass die für den Tag geplante Routine ergänzt werden muss. Keine Seltenheit. Die „orientalische Spontaneität“ ist eine ständige Herausforderung für Planer und das vorwiegend im mobilen Schutzeinsatz befindliche Personal.Nicht selten sitzen wir am Ende des Tages auf der Dachterrasse zusammen, lassen den Tag Revue passieren und ausklingen. Das abendliche Grillen hat schon Züge eines Rituals. Insbesondere die Neuen wundern sich dann und meinen: „ Es müsste doch möglich sein …“. Eine Einleitung, die mit der Stehzeit vor Ort an Häufigkeit abnimmt. Dann hat sich auch der auf Kontrolle, Struktur und Verlässlichkeit geprägte Teutone an das kulturell bedingte freie Spiel der Kräfte gewöhnt und entwickelt bisweilen gar stoische Gelassenheit.

Denn Deutsche sind wir hier ausnahmslos.

On the road again: Sicherheit im Straßenverkehr ist hier tägliches Handwerk.

Mit unterschiedlichen Wurzeln; klar. So bunt wie unsere Gesellschaft eben geworden ist. Selbst die scheinbaren Welten landsmannschaftlicher Distanzen zwischen Nord- und Süddeutschen werden unerklärlicherweise überbrückt. Alle haben bei der Bundeswehr gedient, manche auch bei der Legion Etrangère. Vom Oberstabsgefreiten bis zum Oberstleutnant ist alles vertreten. Und alle sind sich einig: Wir harmonieren besser.
Kameradschaft, Freiheit in der Entscheidung, zugestandene Expertise und Herausforderung – wir empfinden in jedem Punkt größere Zufriedenheit. Das schweißt zusammen und ermöglicht Durchhaltefähigkeit in der Leistungserbringung und hohe Toleranz gegenüber den nicht zu ändernden Rahmenbedingungen.So wie auch jetzt wieder.

Der Konvoi aus den drei Fahrzeugen hat den Kunden aufgenommen und fährt zügig über staubige Pisten. Es ist unerkundetes Terrain. Einer unserer Technikfreaks vermisst die angeforderte Drohne, die noch nicht eingetroffen ist, weil sie besonderen Zollbestimmungen unterliegt und verliert sich etwas unverstanden von uns in den technisch-operativen Kapriolen, die er mit dem Ding jetzt schlagen könnte. Muss ich erwähnen, dass sein Deckname seine Affinität zu Bits und Bytes wiederspiegelt?

Sei´s drum – Konzentration.

Die Schwierigkeiten an den Checkpoints halten sich in Grenzen. Ein Vorteil der Kennzeichen, die den Diplomatenstatus unserer Schutzperson ausweisen. Der Sprachunterricht, an dem wir alle teilnehmen müssen, zahlt sich ebenso aus. In jedem Wagen sitzt mindestens einer, der sich ausreichend verständigen kann. Hausaufgaben machen ist eine deutsche Tugend. Auch was die interkulturelle Kompetenz angeht. Schließlich muss man nicht in jedes Fettnäpfchen treten. Und jeder in dem Geschäft weiß, dass ein gutes Verhältnis zu Land und Leuten nie schaden kann. Nicht nur im Sinne des Eigenschutzes, sondern auch in der Dienstleistung für den Kunden.

In jedem Wagen sitzt mindestens einer, der sich ausreichend verständigen kann. Hausaufgaben machen ist eine deutsche Tugend. Auch was die interkulturelle Kompetenz angeht.

Sein Treffen mit einer weiteren ausländischen Delegation verläuft reibungslos. Nun kommt bei einigen der MIB Anzug zum Einsatz. Unauffälligere Bewaffnung. Anzug. Schutz ist der eine Auftrag – Repräsentation und Außenwirkung der andere. Zwischen den Angehörigen der verschiedenen Schutzteams kommt es vor Ort zu rein auf das Formal-Funktional beschränkten Kontakten. Natürlich schaut man auf deren Ausstattung und Verhalten.

Wir schneiden zu unserer Zufriedenheit ab. Alles gut.

Bei der Rückfahrt sind wir etwas entspannter. Nicht umsonst haben diejenigen, die unter voller Ausrüstung verblieben waren, zwischenzeitlich eine Nachaufklärung durchgeführt. Immer wieder unglaublich, wie hoch der Wasserverbrauch ist. Die vorgehaltenen Tagesrationen gehen zur Neige, als der Kunde wieder sicher an seinem Dienstsitz angekommen ist.

Repräsentativer Fuhrpark: Sicherheit in der irakischen Hauptstadt.

Wie immer bedankt er sich. Höflichkeit ist in seiner Welt eine feste Größe. Er entlässt das Team auch früher als vorgesehen. Keine Selbstverständlichkeit.Zurück in unserem Stützpunkt bleibt somit mehr Zeit, den nächsten Tag durchzusprechen. Routineaufträge, Abholung einer VIP vom Flughafen, abends wünscht der Kunde einen Besuch in einem uns bekannten Restaurant. Bleibt noch Zeit für ein schweißtreibendes Training im provisorischen aber ausreichenden Outdoor-Gym und zur Weiterbildung. Heute hat unser Senior in Sachen Personenschutz die Auswertung eines bereits durchgeführten Auftrags vorbereitet. Das Bessere ist der Feind des Guten.

Dann noch die Verbindungsaufnahme mit der Familie. Die Technik macht’s möglich. Klar werden die Angehörigen vermisst. Es wird jedoch auch wieder der Vorteil der Mission deutlich: Langeweile kommt nicht auf. Die Tage sind nicht wie zäher Honig. Auch das haben wir alle schon erlebt.

Nächste Woche beginnen die Augusttage, die nach der Einfärbung der Datteln benannt sind. Und dann die letzte Dekade; „die Tür zum Winter öffnet sich“. Wir sind ungläubig gespannt …

Personenschutzkommando: ASGAARD Operator in Coyote Gear.

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