Wenn der Wind weht, wird es schnell kälter. „Wind chill“ nennt man das. Deswegen lohnt es sich, eine Windjacke dabei zu haben, die Schutz bietet. Bei der US Special Forces Outdoor-Uniform PCU ist ein einfaches  Windshirt der Level 4 von sieben Bekleidungsebenen im Zwiebelsystem. Der Windrunner von Helikon-Tex ist ganz ähnlich gedacht und ausgeführt. Blick von hinten: einfacher Schnitt, leichtes Gewebe. Der Windrunner zeichnet sich durch ein simples Design aus. Er soll auch nicht kompliziert sein … Was hier weit fällt, kann unten auch mit einem Gummizug enger gestellt werden, so dass es nicht zieht.  Oben dran ist eine Kapuze. Was hier im Nacken hängt … … kann recht schnell den Kopf schützen. Und aus der weiten Kapuze, unter die auch ein Helm passt, wird mittels Gummizügen schnell eine enganliegende Haube mit einem Schirm vorne und Verstellmöglichkeiten vorne Mitte und hinten im Nacken. Macht definitiv nicht schöner, ist aber extrem praktisch. Der Windrunner ist eben keine Jacke, sondern wird über den Kopf angezogen: eine Schlupfjacke. Hier sieht man den Reißverschluss. Der Windrunner kann etwa bis unter die Brust geöffnet werden.

Das Material selbst ist winddicht. Der Windrunner ist keine Regenjacke. Dafür ist unter den Ärmeln noch extra eine Zone eingearbeitet, dass man erfolgreich transpirieren kann. An den Enden der Arme schließt die Jacke mit klassischem Gummizug, der nicht zu eng ist. Mann kann die Ärmel auch raufziehen. Die Schlupfjackee ist eher weit gehalten, man soll drunter noch was anhaben dürfen. Ab der Brust abwärts sind sind es zwei Reißschlüsse, die den Weg in ein weites Fach öffnen. Da passen locker beide Hände hinein, man kann auch wunderbar sehen wie dünn das Gewebe ist. Das Micro Ripstop Nylon mit Dupont Teflon Coating ist windhemmend, Wasser perlt im ersten Moment auch recht gut ab, aber es ist eben keine Regenjacke. Den Kampf gegen die Tropfen verliert das Material. Mesh sorgt auch hier dafür, dass Luft zum Körper kommt, gleichzeitig gibt es eine Taschen, die den Innenraum gliedern. Hier haben wir eine Taschenlampe mit. Mit den Zippern – natürlich YKK – kann man auch an der Temperaturregulierung arbeiten, wenn es heiß wird. Ds ist der Zauber von 155 Gramm. Der Windrunner wiegt fast nichts. Hier haben wir ihn einfach zusammengelegt, man könnte ihn auch in eine Kaffeetasse stecken, er würde zur Hälfte wieder hinausschauen. Oder man macht es richtig: der Windrunner kann in sich selbst gefaltet werden. Die Farbe hier ist übrigens Alpha Green.

FAZIT: Klein, praktisch, nicht ganz günstig: der Windrunner von Helikon-Tex ist ein Windschirt, das man im Rucksack einfach immer dabei haben kann. Die Jacke für den Notfall, die auch über mehrere Schichten drüber passt und den Wind draußen lässt. Ideal auch für Reisen mit leichtem Gepäck.

Das Helikon-Tex Windrunner Windschirm gibt es bei Helikon-Tex um Euro 61,90. Er ist ein Schwarz, Coyote, Multicam, Shadow Grey und Alpha Green zu haben. Oder in Deutschland bei TACOPSGEAR (Link) oder CAMOSTORE (Link)

HELIKON-TEX im Internet: www.helikon-tex.comKlein, ohne Gewicht, einfach auf den Arc’teryx LEAF Khard 30 befestigen. Immer dabei, wenn es windig wird.