Orientierung ist das halbe Leben. Und GPS ist nicht immer die Antwort auf alle Herausforderungen in freier Natur, im Gegenteil. Der Kompass dagegen ist und bleibt klassisch, aber man muss ihn zur Hand haben. Der Suunto Clipper ist da das ideale Maß der Dinge – als Backup immer dabei. Hier haben wir ihn am Armband der Uhr angebracht. Der Name ist Programm: der Clipper ist eigentlich ein Klip mit einem Kompass drauf. Riemen durch, die Haken sorgen dafür, dass er bleibt, wo er ist. Und der Suunto Clipper hat fast alles, was ein großer hat. Der Pfeil zeigt deutlich nach Norden, die Grade und die Himmelsrichtungen sind auch an der drehbaren Lunette angebracht. 

Hier passt er genau. Wir haben den Suunto Clipper an den lasergeschnittenen MOLLE Öffnungen von einem kleinen Tasmanian Tiger Tac Pack 22 – HIER in der Review – angebracht. Die Breite ist exakt so bemessen, dass der Clipper sitzt. Er würd sich natürlich auch gut am MOLLE von einem Plate Carrier machen.
Jetzt auf dem Armband der Uhr von Suunto, da ist das Armband lustigerweise zu breit dafür. Gerade etwas über ein-zwei Millimeter, so dass der Clipper nicht schließen kann. Der Kompass ist aufgeschoben, aber wenn er einen Stoß von hinten bekommt, so dass das Band hinausgleiten kann, ist er weg … Also aufpassen, auf den lieben kleinen Kompass.
Der Suunto im Einsatz: man kann fast alles mit ihm machen, was ein Großer auch tut. Zum Beispiel eine Marschzahl festlegen. Oder nach einer Marschzahl sich auf den Weg machen. Man darf ihn nicht zu schräg halten, weil sich sonst die Nadel verkanntet und nicht einnordet. Ein kleiner Plastikpfeil am Gehäuserand hilft beim Peilen. Die 150 Grad hier sind nicht genau da eingeklickt, wo der Pfeil ist.

FAZIT: Er ist klein, er hilft improvisieren. Dafür ist er ein gutes Stück Ausrüstung, das dazu beiträgt, den Weg zu finden. Und cool schaut er auch noch aus, vor allem an der Uhr.

Den Suunto Clipper Kompass kriegt man ab 12,90 Euro bei allen Händlern, die Suunto führen.

SUUNTO im Internet: www.suunto.com