Nun schon zum dritten Mal in diesem Jahr führte das internationale Sicherheitsunternehmen Asgaard GSG – mit Unterstützung durch GermanTactics Training – sein Eignungsfeststellungsverfahren (EFV) für Bewerber durch, die ein neues Betätigungsfeld als Personenschützer suchen. SPARTANAT Autor Udo Lücken hat gemeinsam mit Fotograf Andreas Kaatz sich die bei Kandidaten gefürchteten, professionell hochwertigen Auswahltesttage angesehen. 7. April 2017, pünktlich um 0600 Uhr in der Frühe. Die Bewerber treffen ein und nach kurzer formeller Begrüßung und Einweisung starte sie umgehend in den Ablauf, – in ihre „Höllentage“. Der Umgangston ist militärisch knapp, die Anweisungen sind klar formuliert. Nach der Devise „vom Leichten zum Schweren“ beginnt der Aufnahmetest mit einem lockeren Lauf: Fünf Kilometer in Sportkleidung. Im Anschluss kurzes Umziehen in die selbstgewählte Einsatzkleidung, dann verlegt die Teilnehmergruppe ohne große Zeitverzögerung mit Transportern zum nahegelegenen Förderturm einer ehemaligen Zechen-Anlage. Mit immerhin 40 Metern Höhe, stellt das imposante Stahlgebilde eine gute Kulisse für den Abseilpart dar. Nach der kurzen, aber gründlichen Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen und den geplanten Ablauf der Übung, erklimmt das sichtlich angespannte Teilnehmerfeld die gefühlt 1.000 Stufen der Anlage. Der weite Blick und der eisige Wind auf der obersten Plattform trägt auch nicht wesentlich zur Aufhellung der Stimmung bei – und es liegen noch immer weitere 48, sehr fordernde Stunden vor den Bewerbern. Zwei harte Tage mit einem Ziel: Operator bei Asgaard GSG zu werden. Das eventuell nach nettem Abenteuer-Wochenende klingende Aufnahmeverfahren bei Asgaard hat einen sehr ernsten Hintergrund. Sicherheitsdienstleistungen „Made in Germany“ finden weltweit immer stärkere Beachtung. So arbeiten bereits jetzt schon zahlreiche deutsche Personenschützer in den vielen Krisengebieten der Welt. Man schätzt, gerade in den arabischen Ländern, die berühmte „deutsche Disziplin und Zuverlässigkeit“.

Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die international Sicherheit „Made in Germany“ repräsentieren, ist beständig angewachsen.

Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, egal ob als Teil eines Sicherungstrupps auf Schiffen gegen Piraten oder als Mitglied in einer Personenschutzgruppe eines Würdenträgers, steigt deutlich und beständig an. Besonders ehemalige Soldaten der Bundeswehr, aber auch Beamte der Polizeien, sehen hier eine gute Möglichkeit ihr erworbenes Wissen und Können international einzubringen und einen gut bezahlten, planbaren Arbeitsplatz zu finden.Vom Abseilturm geht es dann wieder zurück zur Unterkunft, kurzes Umziehen, wieder Sportkleidung und weiter zur Sporthalle. Hier hat bereits ein Vorkommando einen auf den ersten Blick unspektakulären Hindernissparcour aufgebaut. Jede Station für sich ist für einen durchschnittlich trainierten Menschen gut zu schaffen. In der Summe der schnell abzuarbeitenden Stationen ist dieser Parcours aber mörderisch. Spezialisten wissen warum: Er ist stark an den aktuellen Sporttest des deutschen KSK angelehnt.

Über 60 Prozent Durchfallquote. Das liegt allerdings nicht an den Bewerbern. Asgaard GSG besteht bereits in der Auswahl auf die höchste Qualität seiner möglichen Mitarbeiter.

Im weiteren Tagesverlauf wechselten sich noch zahlreiche weitere theoretische Überprüfungen mit praktisch-taktischen Übungen ab. Der Rest des Auswahlverfahrens soll hier, aus Verschwiegenheitsgründen, nicht im Detail offengelegt werden, aber die Durchfallquote darf es. Sie lag auch an diesem Wochenende wieder bei über 60 Prozent. Und das liegt nicht daran, dass die Kandidaten schlecht wären. Solche schaffen es nicht mal zu den Bewerbertage des Sicherheitsunternehmens.  „Die Bewerber werden bewusst und gezielt über ihr normales Leistungsvermögen gefordert“, erklärt im  abschließenden Gespräch der CEO von Asgaard GSG, Petja Stoy, über das Konzept dieses umfänglichen Prüfverfahrens: „Wir wollen in erster Linie nicht wissen wieviele Kniebeugen, Liegestütze oder Klimmzüge der Bewerber schafft, sondern uns interessiert, wie verhält sich der Mann nach dem Punkt des Sich-aufgeben-wollens. Wie stark ist der unbedingte Wille den vorgegebenen Auftrag zu erfüllen. Wenn der Körper schreit: ‚ich kann und will nicht mehr‘ muss der Verstand sagen ‚ein bisschen was geht immer noch‘.“ Und ein Tipp für allfällige Kandidaten zum Abschluss? Asgaard CEO Petja Stoy: „Wir empfehlen in unserem Einladungsschreiben an die Bewerber ausdrücklich, dass sich diese durch intensives Ausdauer- und Krafttraining auf den Test vorbereiten sollen. Ohne dieses Vorabtraining ist das EFV kaum zu schaffen.“ Und unser Hinweis: das allein ist es auch nicht … Am 5. Mai 2017 findet das nächste Auswahlverfahren bei Asgaard GSG statt. Der Lohn für diese Schinderei ist – bei bestandener Prüfung – eine anschließende Auslandsverwendung in einem deutschen Personenschutzkommando.

Für Interessierte mehr Infos unter: Asgaard Facebook 

Home: www.asgaard-gsg.de

Kontakt für detaillierte Fragen: info@asgaard-gsg.de