Beim zweiten Teil der Trainingsserie mit KL Strategic arbeiten wir weiter an den Grundlagen den Schießens. Stehen, Knien, Liegen – wann nutzt man welchen Anschlag und wie schafft man es, dass dieser dann stabil ist?

Dieser Frage möchte ich auf den nächsten Seiten unter schießtechnischen und biomechanischen Gesichtspunkten nachgehen, also steigen wir ein:

  • stehender Anschlag

Gerade im stehenden Anschlag gilt es besonders viele Aspekte zu beachten. Wie bereits im Artikel über den Griff ( Teil 1 – Griff) aufgezeigt, ist es anzustreben, auftretende Kräfte abzuleiten, anstatt sie im Körper zu verarbeiten. Einen wirklich falschen stehenden Anschlag erkennt man sehr leicht, indem die Person nach dem Schuss nicht mehr so steht, wie davor. Hier wurde der Rückstoß vollständig in den Körper geleitet und dort ohne Gegenreaktion verarbeitet – ähnlich dem Newton-Pendel.

Der stehende Anschlag ist einfach zu beschreiben: bequem und standsicher! Betrachtet man diese beiden Begriffe genauer, stellt man fest, dass sich dahinter weit mehr verbirgt, als im ersten Moment angenommen.

Bequem ist ein Stand dann, wenn die Muskelspannung auf das absolut notwendige Minimum reduziert ist. Natürlich sind gewisse Muskelbeanspruchungen für die Tätigkeiten im Anschlag notwendig (z.B. Halten der Waffe), jedoch sollten alle zusätzlichen Anstrengungen vermieden werden. Diese Anstrengungen sind insbesondere:

  • Eindrehen des Oberkörpers
  • seitliches Ziehen/ Halten der Arme
  • Zwangshaltungen des Kopfes
  • Verkrampfter Griff
  • Zug/Druck im Griff
  • Hohlkreuz
  • Rücklage des Körpers
  • Durchstrecken der Knie

All diese Bewegungen und Haltungen gehen über die natürliche Körperspannung hinaus, arbeiten teilweise dagegen und geben keinerlei Vorteil für einen stabilen Anschlag. Daher sind sie eindeutig unnötig und somit zu vermeiden.

Betrachten wir uns den stehenden Anschlag einmal in Einzelabschnitten.

Fußstellung:

Der stabile Anschlag beginnt bereits bei der Fußstellung . Während vielfach der seitliche L-Stand propagiert wird, bietet dieser bei Weitem nicht die Vorteile, die eine parallele Schrittstellung vorweist. Der seitliche L-Stand dreht den gesamten Körper seitwärts und bringt damit die Schulter der Schussseite nach Hinten. Hierdurch ist ein Entgegenwirken gegen den Rückstoß nur mit äußerstem Muskelkraftaufwand möglich. Dies gilt sowohl für Lang- als auch für Kurzwaffen. Weitere Nachteile ergeben sich waffenartspezifisch. Darauf gehe ich an anderer Stelle ( siehe: „Oberkörper“) nochmals gesondert ein.

Die Parallele Schrittstellung bietet dagegen gleich mehrere Vorteile. Nicht nur, dass sie natürlich eingenommen wird und somit keine zusätzliche Muskelbeanspruchung benötigt, sie ist vor allem schnell und intuitiv einzunehmen. Dies ist vor allem für alle dynamischen Situationen, in denen eine Schusswaffe genutzt wird von besonderer Bedeutung.

Weiterhin wird der Körper nicht von der Waffe weg gedreht, was zu einer Verbesserung der Rückstoßverarbeitung führt. Hierauf gehe ich an anderer Stelle nochmals ein. Ein besonders großer Vorteil ergibt sich aus der Natürlichkeit der Fußstellung. In dieser Stellung sind wir es gewohnt, unseren Körper auszubalancieren und auch externen Störungen des Gleichgewichts rasch und intuitiv zu begegnen.

Alleine der letztgenannte Aspekt gebietet es dem gesunden Menschenverstand, diese Position zu nutzen, wenn wir bereits im Vorfeld wissen, dass unser Gleichgewicht gleich gestört werden wird.

Es sollte vermieden werden, die Füße parallel nebeneinander zu stellen, da hiermit wieder eine Störung des natürlichen Körpergefühls erfolgt.Bei der natürlichen Schrittstellung nutzen wir bereits ein geprägtes Muskelgedächtnis, dass wir uns unser gesamtes Leben aufgebaut haben.

Beine:

Auch hier bietet die Nutzung der natürlichen Körperspannung deutliche Vorteile gegenüber einer erzwungenen Stellung. Nehmen wir den seitlichen L-Stand ein, erfolgt zwangsläufig eine Gewichtsverlagerung auf den Standfuss, welche dazu führt, dass dieses Bein durchgetreckt wird. Diese Streckung begründet eine zusätzliche Muskelbeanspruchung, die wiederum unnötig Energie in Anspruch nimmt, die an anderer Stelle sinnvoller genutzt werden kann.

Jedoch bietet auch die Schrittstellung Fehlerpotential. Häufig sehe ich bei Schießschülern, dass Sie versuchen, die Stabilität des Standes durch Strecken der beine im Knie und massive Kontraktion der Oberschenkelmuskulatur zu bewerkstelligen und damit die untere Rückenmuskulatur zu entlasten. Durch diese Maßnahme wird der Stand jedoch sehr instabil und kann vor Allem nicht lange beibehalten werden.

Die Nutzung der natürlichen Körperspannung reicht hier vollkommen aus. Diese lässt sich wie folgt herstellen:

  • Schrittstellung einnehmen
  • Oberköper gerade, arme an den Seiten hängen lassen
  • Knie bewusst durchstrecken
  • Oberschenkelmuskulatur bewusst entspannen, ohne den restlichen Körper zu bewegen
  • Der Körper sackt leicht in die Knie, die Beine nehmen ihre natürlich vorgespannte Haltung ein!

Hüfte/ unterer Rücken:

Im Bereich der Hüfte und des unteren Rückens erfolgt tatsächliche, zusätzliche Muskelarbeit. Dieser Bereich hält Ober- und Unterkörper während es Schussvorganges starr verbunden. Dazu ist es nötig, die untere Rückenmuskulatur anzuspannen, aber nicht zu verkrampfen. Die meisten Menschen nutzen diese Partien der Rückenmuskulatur nur noch sehr selten, wodurch es in den ersten Tagen der Nutzung ggf. zu leichtem Muskelkater kommen kann. Es ist besonders wichtig, in der Hüfte gerade zu bleiben und nicht den Oberkörper nach vorne zu beugen und damit das Gesäß nach hinten als „Gegengewicht“ herauszustrecken. Diese Maßnahme zerstört die natürliche Körperspannung und -Haltung, so dass Ober- und Unterkörper biomechanisch voneinander getrennt werden. Als Folge dessen muss die gesamte Rückstoßverarbeitung sowie Haltearbeit durch die Bauch- und obere Rückenmuskulatur erfolgen, was zu Schmerzen, Verspannung und ggf. sogar zu Verletzungen führen kann!

Zusätzlich führt diese Trennung dazu, dass von der Waffe übertragene Kräfte nicht abgeleitet, sondern im Körper aufgenommen und verarbeitet werden müssen. Dies kann nur durch den Muskelapparat erfolgen, welcher damit nicht nur zusätzlich beansprucht, sondern auch schlagartig irritiert wird, so dass nach jedem Schuss ein erneuter Aufbau der gesamten Körperspannung erfolgen muss. Dies kostet Zeit und Energie, die an anderer Stelle besser genutzt wäre.

 

Oberkörper:

Der Oberkörper bietet die größte Körperfläche, um auftretende Kräfte Aufzunehmen, zu verteilen und weiter zu leiten. Dreht man ihn durch den seitlichen L-Stand aus der Schussrichtung heraus, oder bringt man ihn in Rücklage bzw. ins Hohlkreuz, wirken die Kräfte ausschließlich auf die Schulter der Schusshand. Diese befindet sich allerding in der hintersten Position des Körpers und damit außerhalb des Bereiches, in dem wirksam Kraft aufgebracht werden kann. Somit kann einer wirkenden Kraft durch den Rückstoß kaum etwas entgegen gesetzt werden. Als Folge davon wird der Körper in seiner „natürlich vorgegebenen“ Rotationsrichtung weiter gedreht. Kurz gesagt, drückt die Waffe im seitlichen L-Stand den Körper um seine senkrechte Achse. Dies kann man bei schnelleren Schussfolgen auch am Trefferergebnis erkennen, das eine Bewegung der Treffer nach Außen in Richtung der Schussseite aufweist.Halten des Oberkörpers in Schussrichtung verhindert diese negativen Erscheinungen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, aus einer natürlichen Bewegung heraus zu arbeiten. Sofern notwendig kann hier mit geringer Muskelspannung in der Schulter oder den Oberarmen aktiv dem Rückstoß entgegen gewirkt werden, was in Verbindung mit dem natürlichen Haltepunkt ( siehe Teil 3- natürlicher Haltepunkt) auch schnelle, treffsichere Schussfolgen ermöglicht.

 

Schulter:

Wie bereits angesprochen, leisten die Schultern die meiste Arbeit bei der Aufnahme und Weiterleitung auftretender Kräfte. Im L-Stand seitlich gedreht ( vom Schuss weg!) befinden sie sich außerhalb der effektiven Kraftentwicklung und sind somit nur noch „Opfer“ der wirkenden Kräfte.

Dem entgegen, stehen sie bei der Schrittstellung als wirksames Element der Kraftweiterleitung zur Verfügung. Wichtig ist hierbei, dass die Schultern „eingerollt“ (Boxerhaltung) werden und somit mit einer gewissen Vorspannung Kontrolle über die Waffe ermöglichen. Beim stehenden Anschlag mit Kurzwaffen erfolgt dieses Eindrehen fast unbewusst und automatisch (korrekte Haltung vorausgesetzt), während bei Langwaffen häufig ein Training des Muskelgedächtnisses notwendig ist. Vielfach sehe ich, dass die Schussschulter unbewusst etwas zurück genommen wird, fast von der Schulterstütze zurück gedrückt wird. Dies kann mehrere Gründe haben:

  • Unbewusste Prägung durch seitlichen L-Stand
  • Zu kurz eingestellter Trageriemen ( zumeist in Kombination mit einer leichten Rücklage)
  • Zu lange Schulterstütze

Hierbei ergibt sich der Fakt, dass eine erhöhte Muskelanspannung in der Schussschulter erfolgen muss, um den stabilen Anschlag zu gewährleisten, was anderenfalls hauptsächlich durch muskelunterstütze Knochen- und Weichteilstruktur in der Schulter erfolgt.

Kopf:

Die Haltung des Kopfes im stehenden Anschlag hat weitreichende Auswirkungen auf Schnelligkeit der Zielauffassung, Effektivität der Bewegungen und evtl. Zielfehler.

Der Anschlag in der Schrittstellung ist der einzige Stehendanschlag, bei dem es nicht notwendig ist, den Kopf zur Visierung zu bewegen, wohingegen die aufrechte, gestreckte Körperhaltung grundsätzlich eine Kopfbewegung zur Zielauffassung erfordert.

Der Kopf wird in der „Boxerhaltung“ zwischen die Schultern gezogen, so dass beim in Anschlag gehen die Visierung bei korrekter Armhaltung direkt in das Sehfeld gebracht wird. Sofern Fußstellung, Hüfthaltung, Haltung des Oberkörpers und der Schultern korrekt ausgeführt werden, resultiert die Haltung des Kopfes automatisch. Auf diese Weise ist ein bewusste Anspannung der Nackenmuskulatur über das absolut notwendige Maß hinaus nicht notwendig.

Schwerpunktverlagerung:

Wenn die Haltung der einzelnen Körperpartien richtig ausgeführt wurde, tendiert der gesamte Körper bereits dazu, sich nach vorne zu bewegen. Diese Tendenz wird bewusst unterstützt, indem die Gewichtsverteilung etwa 60-70% auf den Vorderfuß verlagert wird. Dies entspricht in etwa der Gewichtsverlagerung bei der Initiierung der normalen Vorwärtsbewegung aus dem Stand.

Wichtig ist dabei, dass der Oberkörper dazu nicht in der Hüfte abknickt. Schultern, Knie und Zehenspitzen liegen hierbei in etwa auf einer Linie.

Im Gegensatz zu anderen stehend Anschlägen, lehnt der Körper durch die Schwerpunktverlagerung vor die Körpermittelachse in Schussrichtung entgegen der Wirkungsrichtung der Rückstoßkraft. Somit wird durch die Körpermasse eine der Rückstoßkraft entgegen gerichtete Kraft aufgebracht. Daraus resultiert eine Verminderung der abzuleitenden Kraft. Die durch die Körperhaltung schräg gestaltete Wirkungsachse zerlegt die auftretende resultierende Kraft zudem in jeweils geringere horizontale und vertikale Wirkungsanteile. Durch die „verriegelte“ Knochenstruktur besteht nun die Möglichkeit, die restlich wirkende Vertikalkraft ohne nennenswerte Absorption über den Körper in den Boden abzuleiten. Somit wirkt kein unnötiger Stress auf den Körper ein und die Haltung muss nicht nach jedem Schuss erneut aufgebaut werden.

Dieser Grundsatzaufbau des stehenden Anschlages bietet sich für alle Varianten ( stehend frei, stehen angestrichen, stehend aufgelegt, etc.) an. Auch für das Schießen an Hindernissen vorbei bzw. aus der Deckung heraus sollte auf diese Art gestaltet werden, um effektive Schussabgaben zu ermöglichen.

  • kniender Anschlag

Der kniende Anschlag erfolgt immer dann, wenn es die vorgegebene Situation erfordert. Zumeist ergibt dieser Anschlag aus einer sportlichen Vorgabe, oder aber aus einem realen Umfeld in einer Bedrohungslage, die einen anderen Anschlag zeitlich oder auf Grund der örtlich-räumlichen Situation heraus nicht zulässt. Die Stabilität im Vergleich zum stehenden Anschlag ist grundsätzlich höher, allerdings kostet das Einnehmen dieses Anschlages etwas mehr Zeit. Dies ist bei der situationsbedingten Reaktion mit einer Schusswaffe zu berücksichtigen. Es gilt ebenfalls zu beachten, dass die Silhouette hier verkleinert wird.Grundsätzlich unterscheidet man zwei Varianten des knienden Anschlages:

  • Anschlag auf einem Knie
  • Anschlag auf zwei Knien

Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile, die hauptsächlich zeitlicher Natur sind. Der Anschlag auf einem Knie ist relativ schnell aus der Bewegung einzunehmen und wieder aufzulösen, bietet häufig aber keine so stabile Basis wie der Anschlag auf zwei Knien.

Hier ist wiederum der zeitliche Aufwand zur Einnahme und Auflösung des Anschlages deutlich größer als beim Anschlag auf einem Knie. Zudem besteht hierbei ein Verletzungsrisiko, wenn der Anschlag unkontrolliert eingenommen wird.

Bei beiden Arten sowie allen etwaigen Variationen ist es wichtig, die Grundsätze, wie auch im stehenden Anschlag nicht zu vernachlässigen. Grundlegend gilt, dass die Haltung sich vom stehenden zum knienden Anschlag hin ab der Hüfte nicht verändert. Nur si ist eine Ableitung der wirkenden Kräfte möglich.

 

  • liegender Anschlag

Der liegende Anschlag bietet ein Maximum an Stabilität und kleiner Silhouette, kostet aber am meisten Zeit zum Einnehmen und Auflösen. Weiterhin können wirkende Kräfte hier vollflächig über den gesamten Körper auf den Boden abgeleitet werden. Dadurch sind schnelle Schussfolgen aber auch Präzisionsschüsse auf große Entfernungen sehr kontrolliert möglich.Auch hier bestehen grundlegend zwei Varianten:

  • gerade liegende
  • seitlich liegend (urban prone)

Beim gerade liegenden Anschlag befindet sich der gesamte Körper in Verlängerung der Waffe auf dem Boden. Somit kann hier der Rückstoß direkt und ungehindert über den Körper weitergeleitet werden. Nachteil ist, dass die Bewegungsmöglichkeiten mit der Waffe sehr begrenzt sind. So kann aus diesem Anschlag heraus ein höher liegendes Ziel kaum oder gar nicht beschossen werden. Ebenso ist eine seitlich liegendes Ziel zumeist nur mit durch einen Positionswechsel erreichbar. Dies kostet Zeit und bedarf eines komplett neuen Anschlagsaufbaus. Hierbei passieren unter Stress häufig Schießunfälle und ungewollte Schussauslösungen, da die 4 grundlegenden Sicherheitsregeln nicht beachtete werden.

Der seitlich liegende Anschlag (urban prone) bietet gewisse Vorteile in Puncto Bewegungsfreiheit und Bodennähe. Dieser Anschlag eignet sich besonders beim Schießen unter Hindernissen hindurch, oder bei ausrüstungsbedingten Einschränkungen ( z.B. Helm und SK4 Schutzweste).

Bei diesem Anschlag wird im Endeffekt der stehende Anschlag leicht modifiziert, seitlich auf den Boden liegend übertragen.

Wichtig ist, dass der Oberkörper hier auf der bodennahen Schulter liegt um eine Rücklage zu vermeiden. Als Abwandlung wird das bodenferne Bein in Schussrichtung gebracht, so dass die Tendenz des Körpers nach vorne in Schussrichtung wieder hergestellt ist.

FAZIT: Man kann festhalten, dass den Anschlagsarten folgende grundlegende Elemente gemein sind:

  • progressive Grundhaltung
  • Körper in den Schuss gelehnt
  • Körperspannung
  • feste, „verriegelte“ Knochenstrukturen
  • Vermeidung unnötiger Muskelbeanspruchung
  • Nutzung der natürlichen Körperspannung
  • bequem und stabil

An dieser Stelle sollte bedacht werden, dass jeder Mensch unterschiedlich ist, und daher ggf. Anpassung bei den beschriebenen Anschlagsarten gemacht werden müssen. Die Anleitung eines qualifizierten Schießlehrer/-ausbilders ist hierzu zwingend notwendig. Nur so können Fehlerquellen verifiziert und beseitigt und Verletzungsrisiken minimiert werden.

Eine unbequeme Haltung führt zu körperlichem Unwohlsein, damit zu Konzentrationsschwächen und diese führen zu Fehlern und Unfällen.

Die Prägung eines Muskelgedächtnisses ist essentiell um Bewegungsabläufe und Haltungen intuitiv und korrekt auszuführen. Abläufe, die wir bereits unser Leben lang ausführen müssen nicht mehr geprägt werden – also sollte man diese nutzen. Diese gesparte Zeit und Energie kann man effektiv für andere Schwerpunkte einsetzen.

Alle von mir aufgezeigten Methoden und Abläufe kommen ohne teure Zusatzausrüstung aus, denn es geht drum körperliche und geistige Zusammenhänge zu erkennen und zu nutzen. Es bedarf keine Schießanzuges, keiner Augenklappe oder eines speziell angefertigten Griffes zur Korrektur körperlicher Eigenheiten oder einer speziellen Visierung.

Beim stressresistenten und effektiven Schusswaffenhandling geht es darum, sich auf seine eigenen Fähigkeiten zu verlassen und damit die Gewalt einer kontrollierten Explosion zielgerichtet zu beherrschen. Das ist es, was den Reiz ausmacht. Ausrüstung kann hierbei nur unterstützen, zwingt dabei aber auch immer dazu, etwas von sich selber aufzugeben und die Kontrolle darüber an ein Stück Holz, Metall oder Stoff abzugeben.

Verlasst euch wieder auf euch und eure Fähigkeiten. Das ist es was zählt!

-Khi Pa –

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Die ersten 5 Teile der Serie kommen in den kommenden Wochen auf SPARTANAT wieder vollständig online. Bitte um Geduld, liebe Leser.