G28 für die Bundeswehr

Wie Strategie & Technik berichtet, führt die Bundeswehr das G28 (H&K 417) als Designated Marksman Rifle (DMR) ein. Deutschland folgt somit einigen anderen europäischen NATO-Ländern (z.B. Niederlande, Norwegen und Frankreich) in der Einführung dieses Waffensystems.

40 Comments on “G28 für die Bundeswehr

  1. Ich hab mir jetzt ein MR308 oder besser gesagt G28 Zivilversion gekauft mal mal schauen

  2. @ Freddy
    Nach meinem Kenntnisstand führt die InfS wenigstens zweimal Jährlich einen Lehrgang für Ausbilder G28 durch. Teilnehmer an diesem Lehrgang sollen Schießlehrer Scharfschützen sein.
    Diese Ausbilder sollen dann als “Multiplikator” die Ausbildung in den Verbänden durchführen.
    Die Ausbildungshilfe ist genaus das – eine Hilfe! Sie ersetzt keine Vorschrift, die wohl aufgrund der mannigfaltigen Prüfvorgänge wenigstens 1,5 Jahre brauchen wird. Die AusbHilfe soll die Ausbildung unterstützen und als Nachschlagewerk dienen.
    Warum Schiesslehrer Scharfschützen?
    Diese haben bereits die notwendigen Kenntnisse für den Umgang mit den ZF und kennen die Schiesslehre für eine Waffe mit Reichweiten über 400m genau. Dadurch kann man die Lehrgangsdauer auf eine/zwei Wochen (?) verkürzen. Ansonsten würde der Lehrgang wenigstens drei bis vier Wochen dauern.
    In der Truppe sollen die Zielfernrohrschützen (so heisst es nach der Vorschrift) im Btl zusammengefasst etwa drei bis vier Wochen ausgebildet werden. Ein Auswahlschiessen mit G36 hat natürlich vorher stattzufinden. Während der Ausbildung wird die Waffe “personalisiert”. D.h. sie gehört wie ein Scharfschützengewehr nur einem Schützen und ist auf diesen angeschossen. Dieser nimmt die Waffe mit in den Einsatz und bringt sie auch wieder mit zurück. Empfehlenswert ist es natürlich je Grp einen dritten Schützen zumindest auszubilden.
    Der Zielfernrohrschütze ist KEIN Scharfschütze. Er gehört zur Gruppe/zum Trupp und wird nach Maßgabe des GrpFhrs eingesetzt. Die JgGrp verfügt nach Planung über zwei ZF-Schützen. Der PzGrenTrupp über einen. Für Pi/Log und FJg gelten andere Mengenschlüssel. Die G28 sind auch nicht als Sekundärwaffe für Scharfschützen gedacht! Ich weiss natürlich, dass etliche dort tatsächlich enden….
    Informationen zur Ausbildung könnt ihr über die InfS, Scharfschützenispektion, bekommen.
    Glück ab
    Jens

  3. @ Jens Claussen:
    Ist schon geklärt wie die Ausbildung für das G28 ablaufen soll?
    Es gab ja mal Gerüchte über einen DMR-Lehrgang an der InfS.
    Zudem wurde ja ím März 2012 eine Ausbildungshilfe herausgegeben.
    Ist diese Ausbildungshilfe nur für die Lehrgangsvorbereitung und Inübungshaltung gedacht oder ersetzt die Truppenausbildung gem. Ausbildungshilfe (4 Schießübungen) die lehrgangsgebundene Ausbildung?
    Wer soll ggf. die Truppenausbildung leiten? Und welche Vorbereitung (AdA) ist hierzu vorgesehen?
    Wäre für eine Antwort sehr dankbar, da ja die Ausbildung – mal wieder – der Knackpunkt sein wird.

  4. P.S.: Der “Kaufvertrag” (die Bereitstellung der Finanzmittel) wurde erst nach Abschluß der Erprobung “unterschrieben”. Auch die bw kauft keine Katze im Sack mehr.

  5. warum wurde für das G28 eigentlich zuerst der kaufvertrag unterschrieben bevor es “erprobt” wurde????? ich find das gewicht äh naja einfach zu viel!!!!!! und für den sofortbedarf gibt es in deutschland noch andere waffenhersteller, nur zahlen die wohl nicht so gut damit man ihrer billigeren und leichteren waffen kauft. thanks H&K

    • Welche deutschen Waffenhersteller stellen ein an Militärbedürfnisse angepasstes halbautomatisches Gewehr im Kaliber 7.62×51 NATO her? Ich zumindest kenn keinen, der frühzeitig eines an den Bund hätte offerieren können. Beim Gewicht muss ich dir allerdings Recht geben, wiegt 6kg mehr als das G36, während die amerikanschen DMR wie z.B. das M110 mit 7kg erheblich leichter sind.

      • @Burning Heaven und @ Einfach so:
        Das M110 trickst ein wenig. Es benutzt wie das MR 308 von HK (ein Sportgewehr) einfach ein Aluminiumgehäuse. Bei der Erprobung des G28 wurde aber festgestellt, dass die Verbindung zwischen Stahl (Rohr) und Aluminium (Gehäuse) auf Dauer der Truppenbelastung in Fahrzeugen etc. und auch der unterschiedlichen Wärmeausdehnung bei raschem Einzelfeuer nicht gewachsen ist. Letztendlich ist das G28 ein Gewehr für die Infanteriegruppe und keine Scharfschützenwaffe, welche wie ein rohes Ei behandelt wird. Diese Waffe muss auch etwas rauheren Umgang abkönnen und trotzdem nicht jedesmal neu justiert werden. Das G28 wiegt mit einem doppelt so starken ZF wie das M110 lediglich 550 gr mehr!
        Jetzt mögen einige sagen, warum wird dann nicht ein einfacheres ZF genutzt. Dieses kommt mit dem Zubehör für die Patrouillenversion, die ist dann bis knapp 500m gut.
        Das S&B PII 3-20 wurde eingeführt, um Ziele auf 800m eindeutig zu identifizieren. Der Hintergrund ist die Tatsache, dass ein deutscher Soldat beim (versehentlichen) Erschiessen einer Zivilperson vor dem Kadi landet….. Beim Ami sind dies eben unvermeidliche Kollateralschäden.
        Und das das G36 nur 1500gr wiegt (..G36 6 kg leichter..), halte ich doch für ein Gerücht…. Ein G36A2 im Einsatz wiegt mit allen Anbauteilen des IdZ (Picatinnyrails, LLM, Zweibein, Sturmgriff, Mun) auch locker 5,8 Kg!
        Und dann schauen wir auch mal auf die Präzision :
        G28 hat bei 10 Schuss garantiert 1,5 MOA auf 100m
        M110 bei 10 Schuss 2,2 MOA auf 90m (300 feet) !
        Weiterhin werden US Gewehre auf Ziele auf 800m mit der Grüße 200 x 90 cm (Mannziel) gebaut, das G28 für ein Ziel von 60 x 60 cm (Brustziel)!

      • Ich hab das Gewicht des G36 in Relation zu dem des G28 gesetzt (5-6kg zu 10-11kg und nicht zu den 7kg des M110). Das G36 wiegt ja schon leer mehr als das doppelte von 1,5kg. Das G3 (ja klar ich weiß, es ist halt alt und muss ersetzt werden) wog/wiegt auch in DMR-Ausführung noch knapp 2-3kg weniger als das G28.

        • @burning haven
          Wie Du auf 10-11 kg des G28 kommst musst Du mir mal erklären.
          Die Waffe wiegt mit ZF 3-20 von S&B, mit Harris Zweibein und Sturmgriff und vollem Magazin grade mal 8,3 Kg.
          Selbst mit dem Qioptic Restlichtverstärker oder dem WN WBG zusätzlich kommt die Waffe nicht über 9 Kg….Auf 11 Kg komme ich mit Tragerucksack, Nachtsichgerät, Reinigungszeug und 5 vollen Magazinen. Das gilt dann aber auch für das M110.
          Ich habe sowohl mit dem G28, als auch mit dem M110 geschossen. Das G28 ist genauer und lässt sich anpassen. Bei M110 hat man gewicht gespart, indem man z.B. auf eine einstellbare Schulterstütze verzichtet hat. Man mag mich für verrückt erklären, aber ich bevorzuge lieber die deutsche Hardware.
          Einige Hersteller schreiben das Gewicht der blanken Waffe in die Prospekte. Das sieht dan gegenüber den Waffen sehr gut aus, welche inklusiv Gewichte beschreiben. Der Soldat im Einsatz muss letztendlich alles tragen und stellt überrascht fest, dass fast alle Waffen mit dem gleichen Zweck das gleiche wiegen (es sei denn, man benutzt Kunststoff oder Alu in erheblichem Umfang).
          Das funktioniert bei leichten Sturmgewehren wie dem G36, dem SCAR oder dem M4. Bei 7,62mm hört der Spass aber auf.

      • @ Jens Claussen
        Ich komme auf die knapp 10kg, wenn ich mir das zusammenrechne, was auf der BW-Seite steht. Ich selbst hatte das Teil nie in der Hand und kann es net beurteilen. Mal aus der Seite herauskopiert:
        Zitat:
        Gewicht ohne Anbauteile: 7500 g
        Gewicht, Zielfernrohr 3-20-fach x 50 mit Leuchtpunktvisier 1600 g
        Gewicht, Magazin gefüllt (ca.): 600 g
        Gewicht, Zweibein 450 g
        Gewicht, Sturmgriff: 150 g
        Zitat Ende
        Macht zusammen: 10,3kg
        Zwar ist das nicht die normale Pat-Variante, aber das G28 in vollem Umfang. Und wenn ich die ganze Austattung die du noch aufgezählt mitnehme komme ich auf noch weit mehr als 11kg.

      • @burnig haven
        Erst mal Entschuldigung dafür, das ich jetzt erst antworte, war aber einige Zeit nicht in der Lage meine Mails abzurufen.
        Vor mir liegt die Waffenvorschrift für das G28. Dort steht:
        “Gewichte:
        Waffe ohne Magazin(1) 7,49 kg”
        Weiter unten dann die Erläuterung zu (1)
        “(1) mit Zielfernrohr ZF 3-20 x 50 und Leuchtpunktvisier Micro T-1, Zweibein und Sturmgriff”
        Somit bleibt ein Waffenleergewicht von 5,3 Kg – Das Magazingewicht von 680 gr (20er Mag), bzw. 340gr (10er Mag) kommt natürlich noch dazu.
        Warum steht in der Bw Seite dann “Waffe ohne Abauteile 7.500 gr ?
        Die Bw sieht eine Waffe immer als System, d.h. die einsatzfähige Waffe! Das sind richtigerweise 7.490 gr. Anbauteile sind für die Bw zusätzliche Teile wie LLM oder beim G36 das AG 40-2. Das ist zugegebenermasse für den Laien etwas unklar. Das werde ich als Verbesserungsvorschlag mal weitergeben. Dafür vielen Dank.

    • @Jens Claussen
      Bei mir ist die Stammwaffe die P8, an der ich so keine additiven Module wie Optiken oder das LLM01 habe. Und meinetwegen, Laie bin ich auf dem Gebiet der größeren Handwaffen wie dem G28, G22, etc, da ich mit diesen im Dienst keinen Umgang habe. Da sich keine Zf-Schützen in meiner Kompanie befinden befasse ich mich dienstlich damit auch nicht bzw. ich bekomme auch so die Waffenvorschrift nicht in die Hand.

  6. So ein Schwachfug … wir haben jetzt das gute, alte MG 3, das MG 4, G 36, das G 3 taucht auch wieder auf, G 28, G 22, G 82, die MP 7 und die P8, von den Sonderausstattungen für die Feldjäger und Spezialeinheiten will ich gar nicht reden. Die ganze Munition dafür muss auch noch bewirtschaftet werden.

    Vielleicht war die Einführung des G 36 begründet in der Standartisierung des NATO-Kalibers und damit kostengünstiger bei der Munitionsbeschaffung. Aber dieses Kaliber zeigt im Einsatz eine ungenügende Durchschlagsleistung bzw. Wirkung im Ziel, die Mannstopwirkung reicht nicht aus.
    Man hätte das G 28 anstelle des G 36 einführen sollen, wenn das gute alte G 3 zu alt war. Dann hätte man ein einheitliches Kaliber bei den schweren Handwaffen. Und anstelle der MP 7 die MP 5. Die ist ausgereift, in mehreren Bauformen verfügbar und einheitliches Kaliber zur P 8.

    • Ja klar muss sie auch irgendwie bewirtschaftet werden, aber der größteTeil deiner Argumente ist auch nicht so doll. G28 als G3 Ersatz ist notwendig weil vom G36 die Durchschlagsleistung und Präzision auf großen Distanzen nicht ausreicht. MP7 ist Schwachsinn, sehe ich ein, denn darüber denke ich genauso. G82 ist eig egal, denn beim M3M / M2 wird dieselbe Munition eingesetzt und das auch relativ weit verbreitet (z.B. auf den Schnellbooten, dem GTK Boxer oder auch der CH53). Bei den Spezialkräften ist es aber überall so, dass die zum Teil über veränandere Waffensysteme verfügen. Und was die Feldjäger betrifft: die haben meiner Meinung nach noch Vorderschaftrepetierer (Schrotflinten) und die P7 (wohlgemerkt auch 9×19 also Kaliber der P8). MG3 verwendet auch denselben Munitionstyp wie das G3 oder das G28, also sollte man mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man von Munitionszuführungsschwierigkeiten für aktuelle Modelle spricht.

  7. @Burning Heaven und @Bear also der SPZ Puma hatt zwar als Koax das TMG4 kann aber auch auf das alt bewährte TMG3 umgerüstet werden also haben die sich doch schon beim BWB sowie die WTD 91 in Meppen gedanken gemacht weil Grennies schwören auf das MG3 als TMG und da wurd dann ne ne wie ich find ne gute Lösung gefunden !

  8. @Ben
    Nein, ich schau gelegentlich nochmal hier vorbei um mir die anderen Threads auch durchzulesen. Im Wiesel selbst ist die Waffe ja gut, denn man hat ja Bordwaffen um gegen andere Kräfte zu wirken (in dem Falle MG3 und TOW). Falls aber der Befehl kommt, das das Fahrzeug zu verlassen ist und eine abgesessene Patrouille geführt wird schaut die Situation anders aus. Im Einsatz waren aber auch rein infanteristisch kämpfende Trupps zum Teil mit der MP7 ausgestattet, was allerdings kaum Sinn macht. Die Munition der Waffe ist so aufgebaut und konzipiert worden, dass sie beschusshemmende Westen durchschlägt, einer Lehmmauer oder ähnlichem kann sie nicht viel anhaben. Und ehrlich, ich habe noch keinen einzigen Aufständischen gesehn, der mit ner “Panzerweste” rumgelaufen ist. Einer meiner Kameraden sagte mir, dass er während eines Gefechtes 7(!) Kugeln brauchte um den Gegner zu Fall zu bringen. Und das ist aus meiner Sicht unverantwortbar, denn man hat nicht immer noch die Zeit um einen so langen Feuerstoß abzugeben.

  9. Diskussion ist zwar schon tot, aber @BurningHeaven:
    Die MP7 ist möglicherweise für Deine Funktion im Wiesel nicht die richtige Wahl des Dienstherrn gewesen, aber dafür, oder um ein G36 zu ersetzen, wurde sie nie gemacht. Und als Verteidigungswaffe (PDW) hat sie ihre Berechtigung. Die Infanterie wollte sie halt auch haben, weil sie neu war, klein, leicht, schick. Wären wir weiter nur auf dem Balkan Patrouille gelatscht, wäre gar nicht aufgefallen, dass die MP7 eben das nicht kann, wofür sie nicht gemacht ist.

  10. @Bear
    Die vom BMVg haben nicht immer das beschafft, was die Truppe (aktuell) braucht, bzw. es kam schlichtweg zu spät an. Als Truppunterstützungswaffe wäre das HK 121 definitiv eine gute Wahl. Ich kann zwar keine Aussage über dessen Präzision machen, aber beim neuen MG ist wenigstens ein Tragbügel vorhanden, im Aufbau dem MG4 recht ähnlich und von der Handhabung im Gefecht besser durch das geringere Gewicht und eine veränderte Schwerpunktlage im Vergleich zum MG3. Meiner Meinung nach ist ein Fehlkauf z.B. die MP7 gewesen. Mit dem kleinen Kaliber hat man kaum Mannstoppwirkung und Durschlagsleistung im Gefecht. Die effektive Reichweite liegt weit unter der, des G36. Aber im Wiesel hatten wir nur diese Spielzeug-MPs.

  11. @Mikro
    Die ersten 140 G28 wurden letzte Woche an die Truppe, welche sich in der Einsatzvorbereitung befindet, ausgeliefert. Also wird das G28 ab Juli/August im Einsatz in AFG sein.
    Es hat sich bereits beim G3 DMR gezeigt, dass eine handfeste Ausbildung in der Einsatzvorbereitung notwendig ist. Daher erst Ausbildung, dann Einsatz.
    Das G3 geht, da keine Depotbestände mehr vorhanden, definitiv aus der Nutzung. Die vorhandenen G3 DMR werden, vermutlich bei der Luftwaffe, aufgebraucht.

    @BurningHeaven
    Du hast absolut recht – die PzGren wollen die 7,62 Waffe (also vermutlich das HK 121). Ob sich das aber umsetzen lässt, ist eine andere Frage. Da spielt der verfügbare Platz, die Verkabelung und die Munitionsführung und -verstauung eine wesentliche Rolle.
    Schliesslich kann man auch keinen 8 Zylindermotor ohne weiteres in einen alten Fiat 500 einbauen.
    Wenn man sowas angeht, kommt der PUMA noch später.
    Also wird die Lösung vermutlich sein, dass man erst mal mit dem Problem lebt und diese Änderung in der ersten Kampfwertsteigerung eingebaut wird.

  12. @ Bear
    Ich finde es sehr bescheiden, wenn auch im SPz Puma koaxial nur ein 5.56 eingebaut wird, um Deckungen zu brechen und leichte Fahrzeuge kampfunfähig zu machen muss man dann schon die 30mm einsetzen…. Aber vorallem im Häuser- und Kurzstreckenkampf ist die 5.56 eine gute Wahl da z.B. die Aufständischen in Afghanistan in den wenigsten Fällen beschusshemmende Westen tragen(für die man eine 7.62AP gebrauchen könnte) und man die Waffe beim Feuerstoß gut im Ziel halten kann. Falls die 6.5mm eingeführt werden sollte, müsste man die Zieloptiken der G36 ersetzen und auf die geänderte ballistische Flugbahn anpassen, dazu noch den Lauf und eventuell auch Abzugseinrichtungen. In Anbetracht der Mängel des G36 wäre theoretisch eine Neuanschaffung sinnvoll.

  13. Das G28 soll nach Gerüchten ab Juni 2012 im Einsatz sein.

    Ganz nettes Ding, leider noch nie in der Hand gehabt, aber ich möchts noch anfassen :) bestimmt eine wilkommene Abwechslung zum G3, nicht dass das G3 schlecht wäre, aber es hat schon einige Dienstjahre auf dem Buckel.

  14. @ Peter
    Du liegst nur fast richtig……
    Aber wenn es nach den Bürohengsten gegangen wäre, wäre das Kaliber 5,56 immer noch das Maß aller Dinge.
    Im Fall des G28 haben klare Aussagen und Berichte aus dem Einsatz in Afghanistan zu einem Umdenken geführt. Dort wurde die “zu geringe Wirkung” der 5,56 bei Entfernungen über 200/300m beklagt. Auf kürzere Distanz erfüllt das G36 und das MG4 jedoch seine Aufgabe auch nach Aussage unserer Soldaten recht gut. Vor allem ist eine Waffe in dem Kaliber deutlich leichter (was bei 45° Temperatur und insgesamt 40 Kg Ausrüstunbg doch schon eine Rolle spielt….).
    Das G28 ist daher zweimal je Infanteriegruppe vorhanden (bei PzGren und anderen entsprechend) um die mangelnde Wirkung der 5,56mm auf die Distanz zwischen 300 und 600m zu ergänzen.

    Übrigens, auch bei der Bundeswehr wird über ein neues Kaliber (6,5mm) nachgedacht! Aber da müssen noch die ganzen anderen NATO Partner mitspielen.

  15. Haben die Bürohengste endlich begriffen,dass das Kaliber 7,62×51,doch die bessere Wahl ist,um den Gegner schon auf weite Distanzen zu bekämpfen! Die Ami`s denken ja auch über ein 6,8 mm starke Patrone nach!

  16. gab es, aber ist doch klar das HK genommen wird. deutsches land -> deutscher produzent. deswegen bauen wa auch immer noch am Tiger anstatt schon vor 15 jahren die apachies gekauft zu haben ;)

    • @ blub
      Bitte verwechsle hier nicht die Bedingungen miteinander.
      Bei der Beschaffung des G28 handelt es sich nicht um eine reguläre Beschaffung wie z.B. beim TIGER, sondern um einen sogenannten Sofortbedarf. Das bedeutet, ein markverfügbares oder schnell anpassbares System wird innerhalb von maximal 18 Monaten beschafft! Dabei wurden auch ausländische Systeme betrachtet. Wenn man aber die Erfahrungen der Briten in Betracht zieht, die ihre L129A bei den Amis kauften und bis zur vollständigen Lieferung laaaange warten mussten, ist der Kauf bei einer deutschen Firma gar nicht so abwegig. Zudem ist das G28 nicht ein ergänztes Sportgewehr, sondern eine echte Entwicklung, basierend auf dem MR 308, mit deutlich anderen Features. So ist das Gehäuse beispielsweise aus Stahl und nicht aus Aluminium. Dadurch ist die Stabilität der Waffe und ihre Unempfindlichkeit deutlich verbessert. Das G28 ist die erste “echte” DMR und nicht ein “aufgemotztes” Jagd-, Sport- oder Sturmgewehr (wie auch G3 ZF DMR). Daher gab es als schnelle Lösung auch erst das G3 ZF DMR (mit all den Fehlern) um wenigstens eine Waffe bis 600m schnell in der Truppe zu haben.
      Also bitte nicht Rüstungsprogramme mit 10 mal veränderten Anforderungen, mit einer Sofortbeschaffung vergleichen. Grade beim TIGER wurden allein in den letzten 10 Jahren viermal die technischen Forderungen geändert.
      Das G28 wurde übrigens nicht durch Eierköpfe beschafft, sondern ist die Umsetzung von Forderungen der Truppe aus dem Einsatz!
      Der Einsatz dieser Waffe wird jetzt gezielt verfolgt, um Erfahrungen für eine mögliche Ersatzwaffe als reguläre DMR in der Bundeswehr zu sammeln.

  17. gabs dazu eigentlich die Ausschreibung oder warum haben die Eierköpfe wieder HK genommen?

  18. Die Position des ZF ist doch wohl ein Witz? Oder werden jetzt nur kurzhälsige DM gesucht? ;-) Entweder ging da die Lust oder Zeit aus oder die Verantwortlichen haben schlicht und einfach wenig Ahnung.

  19. Heute mal die neuneinhalb kg G28 in der Hand gehabt. Wirkt wirklich sehr solide ! Preis.. gnihih, sprechen wir besser nicht davon.

    Prachtteil !

    System ist eben alt bekannt. Einführung 2012 ? Ähm..ja, Waffen haben bereits die Seriennummer und sind schon da :)

  20. Es handelt sich weder um das HK 417 noch um das MR 308, da beide Waffe die Forderungen der Bundeswehr nicht erfüllten! Die Basis ist, ganz richtig das MR 308, jedoch mit derartig vielen Modifikationen, dass man guten gewissens nicht mehr davon sprechen kann – die Werksbezeichnung lautet DMR 762.
    Die Einführung in die Truppe wird im Januar 2012 erfolgen.

    • lieber Bear, mach mal deine Hausaufagen bitte… DMR (Designated Marksman Rifle) ist eine allgemeine bezeichnung ohne näheren Waffentyp! Hierfür wird nun bei der BW das übergangsmodel G3 durch dafür Speziel angeschaffte u.hergestllete HK417 (G28) ersetzt. Das HK MR 308 ist die Zivile Variante des HK417 (G28).

      • Lieber Tom Kr,
        mach mal bitte erst deine Hausaufgaben.
        Das G28 ist nicht wie du beschreibst die HK417. Die HK 417 wurde schon als G27 in die Bundeswehr eingeführt und erprobt. Stellte sich jedoch als ungeeignet für die Truppe heraus und ist daher nur noch beim KSK und den Kampfschwimmern zu finden. Das G28 basiert wie von Bear richtiger Weise schon oben beschrieben auf dem zivilen HK MR 308. Und die Projekt- und Werksbezeichnung lautete eben einfach “DMR 762″.
        P.s. MG ist auch eine allgemeine Bezeichnung und findet sich im MG3,MG4 usw.

  21. @Ammoebe:

    Wenn das Gewehr, das auf dem Bild zu sehen ist auch wirklich das Beschaffte ist/sein wird dann wohl halbautomatisch. Siehe Feuerwahlhebel

  22. WoW !

    Das überrascht mich nun wirklich. Die Bundeswehr hat vor einiger Zeit eben kleine Summen an Geld für die G3 DMR’s locker gemacht, um diese aufzubauen

    Immerhin waren es keine alten Gewehre, sondern komplett neue.

    Bin gespannt, wann man das G28 das erste mal in der Truppe sieht.

  23. Benutzt das die gleichen Magazine wie das HK 417?

      • Okay… weitere Frage:
        Laut Strategie & Technick ist aber doch das G28 die militärische Version des zivilen Match Rifle MR308 (welches wiederum eine Abwandlung des HK 417 ist).
        Nur: ist jetzt das G28 jetzt automatisch wie das 417 oder halbautomatisch wie das MR308?

      • Ammoebe es ist wenn dann andersrum, das HK MR 308 ist die Zivile abwandlung des HK 417 welches die Militärische BW bezeichnung G28 bekam! Magazine sind, meines wissens nach, untereinander aber passend…

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